Direkt zum Inhalt Direkt zur Navigation
Sie sind hier: Startseite Nachrichten Medien Forscher nennt Rockmusiker Ozzy Osbourne „genetischen Mutant“

Forscher nennt Rockmusiker Ozzy Osbourne „genetischen Mutant“

Archivmeldung vom 12.08.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 12.08.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Ozzy Osbourne (2010)
Ozzy Osbourne (2010)

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der Pharmakologe und Mikrobiologe von der US-Medizinschule Indiana University School of Medicine, Bill Sullivan, hat in seinem vor kurzem erschienenen Buch über Gene den britischen Metal-Musiker und Gründer der Band „Black Sabbath“, Ozzy Osbourne, als einen genetischen Mutanten bezeichnet, schreibt das russische online Magazin "Sputnik".

Weiter heißt es auf der deutschen Webseite: „Der Wissenschaftler berief sich dabei auf eine Studie aus dem Jahr 2010, die das Genom des Musikers sequenzierte. Der nun 70-jährige Brite unter dem Spitznamen „The Prince of Darkness“ machte mit Alkohol- und Drogenexzessen Schlagzeilen, schien sich allerdings einer guten Gesundheit zu erfreuen.

„Sie haben eine nie zuvor gesehene Mutation in einem Gen entdeckt, das sich am Alkohol-Abbau beteiligt“, so Sullivan am Dienstag im Fachmagazin „National Geographic“.

Darüber hinaus habe es bei dem Musiker Variationen in Genen gegeben, die mit Drogen-Absorption, Sucht und Alkoholismus im Zusammenhang stehen. Im Vergleich zu einer Durchschnittsperson würde Osbourne deswegen sechsmal wahrscheinlicher Alkohol begehren und um das 1,3-Fache wahrscheinlicher kokainsüchtig sein.

„Ozzy ist wirklich ein genetischer Mutant“, zitieren US-Medien aus Sullivans Buch „Pleased to Meet Me: Genes, Germs, and the Curious Forces That Make Us Who We Are“ („Nett mich kennenzulernen: Gene, Keime und merkwürdige Kräfte, die uns ausmachen“), das am 6. August erschien.

Das menschliche Verhalten habe eine genetische Verankerung. Das bedeute aber nicht, dass wir Sklaven unserer DNA seien, schreibt Sullivan im „National Geographic“-Artikel.

„Verankert innerhalb Ihres Genoms sind viele potentielle Versionen von Ihnen. Die Person, die Sie im Spiegel sehen, ist nur eine davon. Sie wurde durch einzigartige Situationen ausgewählt, denen Sie seit der Befruchtung ausgesetzt waren“."

Quelle: Sputnik (Deutschland)


Videos
Symbolbild
... Und wenn Dein Körper das kleine Corona Problem schon selbst erledigt hat?
Vernon Coleman 2019
Dr. Vernon Coleman: „Das könnte unmöglich passieren! Oder doch?“
Termine
Das Ende der Pandemie - Der Tag der Freiheit / Lockdown-Großdemo
Berlin
01.08.2020
Newsletter
Wollen Sie unsere Nachrichten täglich kompakt und kostenlos per Mail? Dann tragen Sie sich hier ein:
Schreiben Sie bitte zygote in folgendes Feld um den Spam-Filter zu umgehen

Anzeige