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Newsroom.de: "Financial Times Deutschland" wird dünner

Archivmeldung vom 28.08.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 28.08.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Logo der Financial Times Deutschland
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Die Wirtschaftstageszeitung "Financial Times Deutschland" steht vor der größten Veränderung seit ihrer Gründung am 21. Februar 2000. Das Blatt, das bei den Gruner+Jahr Wirtschaftsmedien erscheint, setzt zwar weiterhin auf Print, wird aber in Zukunft nur noch in zwei Büchern erscheinen. Bislang erscheint die "FTD" wie andere Zeitungen mit vier Büchern.

Grund für den Wechsel ist die Reduzierung der Seitenzahl. Derzeit beträgt die Seitenzahl von montags bis donnerstags 24 bis 28 Seiten, in Zukunft soll sie 20 bis 24 Seiten betragen. Dafür wird die Wochenendausgabe am Freitag dicker. Bislang sind es freitags 34 Seiten, in Zukunft werden es 40 Seiten sein. Die "FTD" könne mit zwei Büchern "besser atmen", heißt es in Hamburg zur neuem Struktur.

Damit reagiert der Verlag auf die anhaltend schwierige Lage bei dem lachsrosanen Blatt, das seit Gründung vor zwölf Jahren nicht einmal schwarze Zahlen geschrieben hat. Die Zeitung leidet unter dem Anzeigenschwund im Wirtschaftsblattsektor. Dennoch wird Bertelsmann auch bei einer Komplett-Übernahme an den im Verlag Gruner + Jahr Wirtschaftsmedien erscheinenden Blättern festhalten.

Unter Leitung von Chefredakteur Steffen Klusmann entstehen an den Redaktionssitzen Hamburg, Berlin und Frankfurt am Main neben der "Financial Times Deutschland" die Zeitschriften "Capital", "Impulse", "Börse Online" sowie "Business Punk".

Quelle: Medienfachverlag Oberauer GmbH (ots)

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