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Comeback nach Facebook-Affäre: CDU-Politiker Christian von Boetticher kandidiert für den Medienrat

Archivmeldung vom 20.08.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 20.08.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Christian von Boetticher (2010)
Christian von Boetticher (2010)

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der nach der sogenannten "Lolita-Affäre" zurückgetretenen Politiker, Christian von Boetticher, versucht ein Jahr nach dem jähen Ende seiner politischen Karriere über den Eintritt in den Medienrat der Medienanstalt ein vorsichtiges Comeback. Von Boetticher ist auf Empfehlung des Wirtschaftsrates der CDU in Kiel auf der Vorschlags-Liste gelandet. Das bestätigt der zuständige Landesgeschäftsführer Bertram Zitscher gegenüber dem Kontakter. Nachdem der aktuelle Medienrats-Vorsitzende Jörg Howe nicht mehr zur Wiederwahl bereit steht, werden von Boetticher, der aus dem gleichen politischen Lager wie Howe kommt, gute Chancen für den Vorsitz eingeräumt.

Christian von Boetticher musste im vergangenen Jahr, nachdem die Beziehung zu einer minderjährigen Facebook-Bekanntschaft publik wurde, von seinen politischen Führungspositionen zurücktreten. Am 14. August 2011 gab er den Parteivorsitz und die Spitzenkandidatur zurück.

Bereits in den nächsten Tagen wird der Medienrat der Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein für eine Dauer von fünf Jahren gewählt. Die Medienanstalt erteilt Zulassungen und Zuweisungen für private Hörfunk- und Fernsehprogramme und überprüft die Einhaltung der medienrechtlichen Bestimmungen in den von ihr lizenzierten Programmen und in Telemedien, vor allem im Internet. Ihr besonderes Augenmerk gilt der Kontrolle der Einhaltung des Jugendmedienschutzes.

Quelle: W&V Werben & Verkaufen (ots)

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