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Sportereignisse werden bislang kaum im Internet verfolgt

Archivmeldung vom 08.02.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 08.02.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Dieter Schütz  / pixelio.de
Bild: Dieter Schütz / pixelio.de

Drei von vier Deutschen wollen Fußball weiterhin im Free-TV sehen. Dies ergab eine exklusiv für die Fachzeitung HORIZONT (Deutscher Fachverlag, Frankfurt) durchgeführte Umfrage. Demnach stimmen 72 Prozent der Befragten der Aussage zu, dass die wichtigsten Spiele umsonst im Fernsehen ausgestrahlt werden sollen.

Zwar können sich auch knapp 30 Prozent vorstellen, Fußballinhalte kostenlos im Internet auf Plattformen wie Youtube zu verfolgen - dieser Wert wird aber vor allem von der jüngeren Generation der 14- bis 29-Jährigen getragen, die mit 42 Prozent den größten Anteil stellen. Bei den über 50-Jährigen sind es noch 18 Prozent, die für den Fußballkonsum ins Netz gehen würden. Vor dem Hintergrund des derzeitigen Lizenzverfahrens der DFL für die Bundesliga-Übertragungsrechte ab 2013 scheinen die Zuschauer einer Verlagerung der Berichterstattung ins Netz noch wenig abgewinnen zu können.

Die geringe Bedeutung des Internets als Plattform für Live-Sport betrifft nicht nur Fußball. So schaut sich nur jeder Zehnte gezielt Sportübertragungen im Internet an. Auch hier findet sich in der Altersgruppe 14 bis 29 Jahre die meiste Zustimmung (23 Prozent). Mit fünf Prozent ist auch die Zahl der Konsumenten, die für Online-Content bezahlen würden, noch sehr überschaubar.

Durchgeführt wurde die repräsentative Befragung vom Frankfurter Link Institut für Markt- und Sozialforschung im Januar 2012 unter 1.000 Personen ab 14 Jahren. Die vollständigen Ergebnisse veröffentlicht HORIZONT im Report "Sportbusiness I" in der Ausgabe 06/2012 am Donnerstag, den 09. Februar 2012.

Quelle: Horizont (ots)

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