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Umfrage: Deutsche sehen sich unbeeinflussbar gegen Fake News, was sie ihren Mitbürgern aber nicht zutrauen

Archivmeldung vom 02.07.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 02.07.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Anja Schmitt
Fake News (Symbolbild)
Fake News (Symbolbild)

Bild: © CC0 / memyselfaneye / pixabay

Die meisten Bundesbürger halten sich für unbeeinflussbar gegenüber potenziellen Desinformationskampagnen vor der kommenden Bundestagwahl, aber ihren Mitbürgern gestehen sie dies nicht zu. Dies hat eine neue Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes YouGov ergeben, schreibt das russische online Magazin „SNA News“ .

Weiter heißt es diesbezüglich auf deren deutschen Webseite: "Im Rahmen einer Online-Umfrage befragte YouGov Deutschland GmbH 2070 Menschen zwischen dem 2. und 4 Juni und gewichtete die Ergebnisse, sodass diese für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren repräsentativ sind. Demnach meinen 70 Prozent der Bevölkerung, dass ihre eigene politische Überzeugung nicht durch Desinformationskampagnen im Netz zu beeinflussen wäre; 23 Prozent halten dies für möglich. Als die Probanden aber über die Resistenz ihrer Mitbürger gegenüber Fake-News gefragt wurden, konnten die Meinungsforscher feststellen, dass lediglich acht Prozent der Deutschen an das kritische Denkvermögen ihrer Mitbürger glauben, 88 Prozent hingegen nicht.

Bei der Einschätzung der Cyberangriff-Bedrohung angesichts der Bundestagswahl 2021 scheinen die Deutschen polarisiert zu sein: 41 Prozent der Befragten nehmen diese Gefahr ernsthaft wahr, 37 Prozent aber nicht. 35 Prozent der Deutschen gehen zudem davon aus, dass die Bundestagswahlen „sehr gut“ oder „eher gut“ gegen eine Beeinflussung durch Hacker abgesichert sind. 13 Prozent stuften die Cyberangriff-Resistenz als „eher schlecht“ ein, und vier Prozent fanden, die Wahl sei „überhaupt nicht“ gegen Hackerangriffe gewappnet. Dabei sind mögliche Cyberangriffe nur für vier Prozent der Deutschen ein Grund, am Wahltag zu Hause zu bleiben, während 84 Prozent der Befragten immer noch wählen gehen würden.

Laut Shawn Henry, dem Präsidenten des Cybersicherheit-Unternehmens „CrowdStrike“, das YouGov mit der Umfrage beauftragt hatte, gehen die Deutschen „sehr unbesorgt“ mit der „sehr realen Gefahr“ von Cyberattacken um. Nach seinen Worten lässt sich diese gefühlte Gelassenheit mit den von seiner Firma täglich beobachteten Cyberaktivitäten schwer in Einklang bringen.

„Wir haben bereits in der Vergangenheit gesehen, dass Wahlen von fremden Regierungen beeinflusst wurden und dass Desinformationskampanen darauf abzielten, Zwietracht, Verwirrung, Chaos und Misstrauen zu stiften – vor allem aber, die Spaltung der Gesellschaft voranzutreiben“, so Henry."

Quelle: SNA News (Deutschland)

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