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Friedemann Fromm beklagt Angstkultur bei deutschen TV-Sendern

Archivmeldung vom 26.09.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 26.09.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
TV-Konsum. Bild: flickr.com/flash.pro
TV-Konsum. Bild: flickr.com/flash.pro

Der Regisseur Friedemann Fromm fühlt sich bei Gesprächen mit TV-Sendern manchmal, als rede er gegen Wände: "Bei den Verantwortlichen gibt es eine große Angst, Fehler zu machen", sagte der "Weissensee"-Regisseur dem Nachrichten-Magazin "Der Spiegel".

"Wenn Redakteure die fünfte Arztserie produzieren und damit nur eine mittelmäßige Quote einfahren", so Fromm, "können sie immer noch sagen: Ich habe nichts falsch gemacht, Arztfilme gehen sonst immer. Wenn sie aber etwas Neues ausprobieren, sieht das anders aus. Legen sie sich damit auf die Fresse, dann haben sie schnell ein Legitimationsproblem."

Die dritte Staffel von "Weissensee" zeigt die ARD in der kommenden Woche an drei aufeinander folgenden Tagen. Fromm findet das riskant. "Ich kenne in meinem Umfeld niemanden, der einfach so drei Abende hintereinander für eine TV-Sendung freiräumt", sagte er. "Ehrlich gesagt habe ich Bammel vor diesen drei Abenden."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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