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Verleger Michael Krüger schätzt die Bahn als Ort zum Lesen

Archivmeldung vom 05.10.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 05.10.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Cisco Ripac / pixelio.de
Bild: Cisco Ripac / pixelio.de

Der scheidende Chef des Hanser Verlags, Michael Krüger, liest am liebsten im Zug. Das zu bewältigende Lesepensum werde immer größer. "Deshalb fahre ich so gerne mit der Bahn, weil ich da einige Stunden konzentriert lesen kann", sagte der 69 Jahre alte Verleger im Interview mit der "Stuttgarter Zeitung". "Von mir aus können die Leute mit ihren Telefonen quatschen - macht mir gar nichts."

Trotz dieser Vorliebe für Lektüre in Bewegung, stellt der Präsident der Bayerischen Akademie der Schönen Künste dem allgemeinen Beschleunigungswahn der Gegenwart eine kritische Diagnose. Wir seien im Moment in einem Zustand, in dem sich alles überschlage, die Geschwindigkeit zerstöre unser Gedächtnis - "irgendwann wird es ein böses Erwachen geben".

Quelle: Stuttgarter Zeitung (ots)

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