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Rüdiger Safranski erhält Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung 2014

Archivmeldung vom 27.03.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 27.03.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Doris Oppertshäuser
Rüdiger Safranski, Düsseldorf 2013
Rüdiger Safranski, Düsseldorf 2013

Foto: Udoweier
Lizenz: CC-BY-SA-3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Mit dem Preis werden Rüdiger Safranskis brillante Biographien gewürdigt, die sich - so die Begründung der Jury - durch Anschaulichkeit und Eleganz auszeichnen. Durch einen souveränen Stil, der philosophische Essayistik und politische Ethik verbindet, erweist er sich als faszinierender Erzähler der europäischen Kulturgeschichte.

Rüdiger Safranskis neue Goethe-Biographie zeige den Wert von "geistigem Reichtum, schöpferischer Kraft und Lebensklugheit" und mache die "literarisch-philosophische Erzählung Deutschlands" im 21. Jahrhundert lebendig. "Rüdiger Safranskis Biographien über europäische Dichter und Denker befördern die Überzeugung, dass erst die kulturelle Bildung den Menschen wahrhaft freiheitsfähig macht", sagte der Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung, Dr. Hans-Gert Pöttering, Präsident des Europäischen Parlaments a.D., der den Literaturpreis am 6. Juli 2014 in Weimar verleiht.

Die Laudatio auf Rüdiger Safranski hält die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Staatsministerin Professor Monika Grütters MdB.

Der Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung wird seit 1993 an Autoren verliehen, die der Freiheit das Wort geben. Zu den bisherigen Preisträgern gehören u.a. Sarah Kirsch, Hilde Domin, Günter de Bruyn, Thomas Hürlimann, Hartmut Lange, Louis Begley, Herta Müller, Wulf Kirsten, Daniel Kehlmann, Ralf Rothmann, Uwe Tellkamp, Cees Nooteboom, Arno Geiger, Tuvia Rübner und Martin Mosebach.

Der unabhängigen Jury gehören an:

Prof. Dr. Birgit Lermen (Universität zu Köln) als Vorsitzende, Prof. Dr. Gerhard Lauer (Universität Göttingen), Christine Lieberknecht MdL (Ministerpräsidentin des Freistaats Thüringen), Felicitas von Lovenberg (Leiterin Literatur, Frankfurter Allgemeine Zeitung), Ijoma Mangold (Die Zeit).

Quelle: Konrad Adenauer Stiftung e. V. (ots)

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