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Prochnow: Ich habe keine Waffen zu Hause

Archivmeldung vom 22.03.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 22.03.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Jürgen Prochnow auf der Berlinale 2010
Jürgen Prochnow auf der Berlinale 2010

Foto: Rockfang
Lizenz: CC-BY-3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Schauspieler Jürgen Prochnow (71) fühlt sich zwischen den Menschen in seiner Wahlheimat Los Angeles wohl, hat aber nach wie vor große Probleme mit dem amerikanischen System. "In diesem gnadenlosen Kapitalismus empört mich vieles", sagt er den Zeitungen der WAZ-Gruppe in einem Interview.

"Der Kampf um eine Krankenversicherung für alle Amerikaner macht einen Deutschen fassungslos." Und auf die Frage, ob er Waffen im Haus habe, sagte er: "Um Gottes Willen, ich würde nie eine haben wollen, und die Diskussion darum ist Schwachsinn." Aus Deutschland bekomme er nur noch selten Filmangebote: "Es gibt eine neue Generation von Filmemachern, die Lust hat, mit anderen zu arbeiten, und das ist ja legitim." Schon unmittelbar nach dem Welterfolg von "Das Boot" 1981 habe er in Deutschland keine Angebote mehr bekommen. Prochnow: "Die haben alle gedacht, der ist weg für uns, er ist nicht mehr bezahlbar." Dass die deutschen Filme es international so schwer hätten, sei oft eine Frage des Budgets, sagte Prochnow. "Da sind manchmal schöne kleine Filme dabei, aber die meisten haben allenfalls eine gute Geschichte und keine aufregende Filmsprache. Sie funktionieren im Fernsehen, nicht aber im internationalen Kino." Von deutschen Komödien hält er nicht viel: "Das sind für mich keine Komödien, sondern in der Regel verlängerte Fernsehsketche. Bei Raumschiff Enterprise alles auf schwul zu drehen, das ist mir zu wenig."

Quelle: Westdeutsche Allgemeine Zeitung (ots)

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