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Musiker Olli Schulz kritisiert Umgang mit Senioren

Archivmeldung vom 24.01.2024

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 24.01.2024 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Olli Schulz (2018), Archivbild
Olli Schulz (2018), Archivbild

Foto: joergens.mi
Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der Musiker Olli Schulz kritisiert den Umgang mit Senioren in Deutschland. "Das System, in dem Alte in unserer Gesellschaft landen, finde ich grausam", sagte er der "Zeit". "Meine Urgroßmutter lebte in einem Pflegeheim in Hamburg-Stellingen. Ich habe diese Frau sehr geliebt und fand es schwer, sie da so vor sich hin vegetieren zu sehen", fügte er hinzu.

Er mache sich Gedanken darüber, wie es werde, wenn er selbst in dem Alter sei. Auf die Frage, wann er sich zuletzt alt gefühlt habe, antwortete der 50-Jährige: "Immer häufiger." Olli Schulz ist seit über 20 Jahren als Musiker aktiv. Bekannt wurde Schulz vor allem durch seine Fernsehauftritte in Unterhaltungssendungen, etwa in Formaten mit Klaas Heufer-Umlauf und Joko Winterscheidt, und durch seinen Podcast mit dem Satiriker Jan Böhmermann. Vor seiner Musikkarriere habe er lange für eine Hamburger Stage-Service-Firma gearbeitet und dort etwa Tickets kontrolliert. "Ich hätte da früher abhauen sollen", sagte Schulz dazu. 

Insgesamt hätte er gern weniger Zeit in seinem Leben verschwendet. "Vor allem habe ich zu viel Zeit mit Arschlöchern verbracht", fügte er hinzu. Schulz äußerte sich auch zum Hausboot, das er gemeinsam mit Youtube-Handwerker Fynn Kliemann renoviert hatte. Auf dem früheren Hausboot von Gunter Gabriel sollten sich etwa Bands einmieten und dort Lieder aufnehmen. Doch das laufe "leider schlecht": "Der Plan ist nicht gut aufgegangen", sagte Schulz. Nun verkündete er: "Fynn wird aus dem Projekt aussteigen". Er hoffe aber, das Hausboot allein halten zu können. "Mir würde das Herz bluten, wenn ich es verkaufen müsste."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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