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Burda will Medienpreis Bambi reformieren

Archivmeldung vom 01.10.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 01.10.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Statue bei der Bambi-Verleihung in Berlin, 2013
Statue bei der Bambi-Verleihung in Berlin, 2013

Foto: Avda / www.avda-foto.de
Lizenz: CC BY-SA 3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Das Münchner Medienunternehmen Burda will den Medienpreis Bambi grundlegend reformieren. "Wir machen uns konkrete Gedanken um die Zukunft von Bambi und über die Funktion eines Medienpreises im 21. Jahrhundert", sagte Burda-Vorstand Philipp Welte der "Süddeutschen Zeitung" (Montagsausgabe). Der Bambi soll demnach von 2019 an offener werden. Burda denke an ein Ereignis mit etwa 10.000 Zuschauern in einer großen Arena nach, sagte Welte.

Ein wichtiges Merkmal unserer Zeit sei der Wunsch nach Partizipation. Also könne ein größerer Teil der Preisträger von vielen Menschen gewählt werden, so Welte. Die ARD, die das Ereignis überträgt, begrüße die Idee, heißt es bei Burda. Der Bambi findet in diesem Jahr zum 70. Mal statt, die Veränderungen sollen vom kommenden Jahr an gelten. Der Bambi sei attraktiv, und das generationsübergreifend, sagte der Burda-Vorstand der Zeitung. In der ARD habe es im vergangenen Jahr in der Spitze fast sechs Millionen Zuschauer gegeben. Auch online sei die Reichweiten hoch. Der Medienpreis solle stärker zu "einem Ereignis in einer digitalisierten Medienwelt" werden.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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