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Regisseurin Caroline Link spürt trotz Oscar keinen Erwartungsdruck

Archivmeldung vom 28.12.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 28.12.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: RainerSturm / pixelio.de
Bild: RainerSturm / pixelio.de

Regisseurin Caroline Link spürt auch als Oscar-Preisträgerin keinen besonderen Druck. "Das machen ja immer nur die anderen daraus. Ich weiß doch, was ich kann und nicht kann", sagte sie den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Freitagausgaben).

2003 erhielt Links Film "Nirgendwo in Afrika" den Oscar als bester fremdsprachiger Film. Auf die eigene Bewertung ihrer Arbeit habe sich das nicht ausgewirkt. "Manche Dinge gelingen, andere gelingen weniger. Nur weil ich den Oscar dafür bekam, denke ich doch nicht, dass ich fortan alles grandios mache. Das ist doch nur eine äußere Bewertung", erklärte Link.

Die Arbeit als Regisseurin beschreibt die Mutter einer Tochter als "familienfeindlich". "Bei einem Filmprojekt leiden alle privaten Aktivitäten ganz extrem. Wer häufig dreht, setzt sein Familienleben aufs Spiel", sagte Link. "Es ist ein richtig harter Job, den muss man wirklich wollen - und er kostet einen hohen Preis."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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