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US-Starjournalist: Ukrainer werden als Kanonenfutter missbraucht

Archivmeldung vom 23.03.2023

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 23.03.2023 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Bild: Screenshot Youtube: Fox News; Bildzitat zur Berichterstattung / AUF1 / Eigenes Werk
Bild: Screenshot Youtube: Fox News; Bildzitat zur Berichterstattung / AUF1 / Eigenes Werk

Der amerikanische Journalist Glenn Greenwald, der mittlerweile in Brasilien lebt, erlangte weltweite Bekanntheit, als er während seiner Tätigkeit für den britischen „Guardian“, als einer von mehreren Journalisten, die von Edward Snowden geleakten Geheimdienstdaten der NSA veröffentlichte. Gegenüber dem Fox News-Moderator Tucker Carlson erklärte er nun, dass die USA einem Frieden oder Waffenstillstand in der Ukraine aktiv im Weg stehen. Dies berichtet das Portal "AUF1.info".

Weiter berichtet das Portal: "Snowden musste damals – nachdem ihm u.a. Deutschland keinen Schutz gewährte – 2013 nach Russland fliehen, wo er im vergangenen Jahr schließlich die russische Staatsbürgerschaft erhielt. Auf Greenwald, der sich stets auf seine journalistische Unabhängigkeit berufen hat, wurde in weiterer Folge immenser Druck ausgeübt, wodurch er sich aber nicht abschrecken ließ.

USA erlauben keinen Freidensplan

Im Gegensatz zum Guardian, der letztlich einknickte und seinen Star-Reporter nach massiven Einschüchterungen von Seiten der US-Regierung feuerte. In weiterer Folge gründete Greenwald u.a. gemeinsam mit Kollegen die erfolgreiche Internet-Aufdecker-Plattform „The Intercept“, die er aber 2020 wieder verließ. Nun hat er sich in einem Interview mit dem US-Fernsehmoderator Tucker Carlson kritisch zum Ukraine-Krieg und der Rolle der USA darin geäußert. 

Wobei er sich insbesondere die Aussagen John Kirbys, Kommunikationsdirektor des US-Sicherheitsrates, zur Brust nimmt. Für ihn lassen diese keinen Zweifel daran, wer auf Seiten der Ukraine das eigentliche Sagen hat. So hatte Kirby erklärt, dass, da die Ukraine „ein freier, unabhängiger und vollständig souveräner Staat ist", es die USA dem ukrainischen Präsidenten nicht erlauben würden, einen chinesischen Friedensplan zu akzeptieren! Ja nicht einmal einen Waffenstillstand dürfe Selenski in Betracht ziehen, so der US-Politiker. Stattdessen solle China auf die Ukraine hören und Russland zur Annahme von deren Bedingungen drängen. 

Hier ein Tweet mit dem entsprechenden Video-Ausschnitt von John Kirby:

Bild: AUF1 / Eigenes Werk

Ukrainer werden aus geopolitischen Interessen geopfert

Die USA, so Greenwald geben damit letztlich das bereits seit langem Offensichtliche zu, nämlich dass „das Land, das den Krieg finanziert und die Waffen liefert, also die USA, darüber bestimmen, ob und wann der Krieg endet. [...]“. Und offensichtlich, so fügt der Journalist hinzu, "wollen wir diesen Krieg nicht enden lassen". Die Ukrainer selbst, glaubt Greenwald, wollen, im Gegensatz zu dem, was uns die Propaganda glauben lassen möchte, keine Fortführung des Krieges. 

Selenski kämpfe mit zwangsrekrutierten, kampfunwilligen Soldaten und hätte innerhalb der vergangenen vier Monate bereits dreimal die Strafen für Fahnenflucht erhöhen müssen, da diese wüssten, dass sie „als Kanonenfutter für die Interessen von Menschen rund um den Globus missbraucht werden.“ Die USA, aber auch Großbritannien hätten keinerlei Interesse daran, die Ukraine zu beschützen. Sie seien bereit, die Ukraine aus geopolitischen Interessen zu opfern, nur um Russland zu schwächen."

Quelle: AUF1.info

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