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ARD-Korrespondentin Amiri "sehr irritiert" über Kopftuch-Kritik

Archivmeldung vom 14.02.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 14.02.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Natalie Amiri (2018)
Natalie Amiri (2018)

Bild: Screenshot Video: "Schaltgespräch mit Natalie Amiri zu den Unruhen im Iran am 02.01.2018" / Eigenes Werk

Natalie Amiri, Leiterin des ARD-Studios in Teheran, ist über die Aufregung um das Kopftuch, welches sie Anfang des Jahres während eines Berichtes aus dem Iran trug, "sehr irritiert". Die fortgesetzte Kritik daran, dass sie bei einer Live-Schaltung aus Teheran ein gesetzlich vorgeschriebenes Kopftuch trage, sei für sie nicht mehr verständlich, sagte sie dem "Zeitmagazin".

Sie sei "Journalistin, keine Aktivistin", und ihrer Aufgabe könne sie nur nachkommen, wenn sie sich "an die Gesetze des jeweiligen Landes" halte. "Sich das Kopftuch als Zeichen des Protests in der Öffentlichkeit herunterzureißen, das muss ich den Iranerinnen überlassen", so Amiri. Die Diskussion über das Kopftuch zeige, "in welcher defensiven Position sich der Journalismus im Moment befindet".

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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