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Senta Berger hält Coronakrise für guten Komödienstoff

Archivmeldung vom 16.04.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 16.04.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Senta Berger (2017)
Senta Berger (2017)

Foto: Martin Kraft
Lizenz: CC BY-SA 3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Schauspielerin Senta Berger hält die Coronakrise für starken Filmstoff. Es werde bereits über entsprechende Filme nachgedacht, sagte Berger der Wochenzeitung "Die Zeit". Von Kollegen und ihren Söhnen, die Drehbücher schreiben, wisse sie, "dass jetzt schon einige mit Ideen zu einer ernsthaften Komödie herumgehen".

In ihrer Familie gebe es derzeit neben einer innigen Nähe auch kleine Streitigkeiten, weil ihr Mann immer zu Hause sei und auch jeden Tag ein Mittagessen wolle. "Das bin ich gar nicht gewohnt, ich bin auch keine große Köchin", so die Schauspielerin. "Und dann sagt er mir, es schmeckt alles, was du kochst. Das finde ich wunderbar." Den gesellschaftlichen Umgang mit der Coronavirus-Pandemie sieht sie allerdings kritisch. Die Gesellschaft müsse einen Mittelweg finden, der es ermögliche, dass die Jungen wieder arbeiten gehen könnten und die Alten weiter geschützt blieben.

"Darüber kann man diskutieren. Aber bitte, dass die Älteren jetzt selektiert und weggesperrt werden – das wird nicht passieren, und da macht man doch den Leuten nur Angst." Auch den Ausgangsbeschränkungen blickt Berger mit Sorgen entgegen. Ihr "Hauptschmerz" sei, dass ihr die Zeit davonlaufe. "Ich habe noch Familie in Wien, da gibt es kleine Neffen und Nichten, darunter auch Babys, und ich denke mir, wann werde ich euch wiedersehen? Ihr werdet mich vergessen!" Aber sie verstehe auch, wenn ihre Kinder streng zu ihr seien, sagte die 78-Jährige der Wochenzeitung.

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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