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Für Tom Schilling ist die Angst ein "ständiger Begleiter"

Archivmeldung vom 22.03.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 22.03.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Tom Schilling auf der Berlinale 2011
Tom Schilling auf der Berlinale 2011

Foto: Adrignola
Lizenz: CC-BY-3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Für den Schauspieler Tom Schilling ist Angst "ein wichtiges Thema": "Ich weiß nicht, woher sie kommt, aber sie ist mein ständiger Begleiter", sagte Schilling dem "Zeit-Magazin". "Sie ist mal stärker, mal schwächer, aber immer da." Vor allem beruflich fühle sich der aktuell mit dem Bayerischen Filmpreis ausgezeichnete 31-Jährige diesen Ängsten oft ausgeliefert:

"Wenn ich die vielen großartigen Schauspieler sehe, die weniger erfolgreich sind als ich, frage ich mich, warum ich mehr Glück habe als die", sagte Schilling. "Wie lange geht das noch gut? Wann kommt mir jemand auf die Schliche und erkennt, dass ich meinen Erfolg nicht verdiene? Jede schlechte Kritik, jede Szene, die nicht den Erwartungen entspricht, meinen oder denen des Regisseurs, verstärkt diese Angst." Hinzu komme "eine tief sitzende Existenzangst", "diese Angst davor, irgendwann meinen Lebensunterhalt nicht mehr finanzieren zu können und nicht zu wissen, wie es weitergehen soll". Wenn er darüber nachdenke, sei ihm zwar klar, "dass es kaum einen Anlass für solche Sorgen" gebe: "Theoretisch weiß ich, dass es immer weitergeht im Leben," sagte Schilling. "Aber die Angst widersteht der Vernunft." Er habe sich häufig gewünscht, "angstfreier" zu sein. Er frage sich allerdings auch, "ob meine Ängste nicht vielleicht ein wichtiger Teil von mir sind, sogar einer, der ausmacht, wer ich bin." Er empfinde diese Ängste zwar oft als "Last, als Blockade", in vielen Situationen seien sie für ihn aber auch "Ansporn und Motor".

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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