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Götz George denkt über den Tod nach

Archivmeldung vom 09.11.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 09.11.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Götz George als Horst Schimanski
Götz George als Horst Schimanski

Foto: Schrapers
Lizenz: CC-BY-SA-2.5
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der Schauspieler Götz George denkt über den Tod nach, doch der Wunsch nach letzten großen Filmrollen ist ihm fremd: "Ich wollte immer gut sein, aber ich war nie ehrgeizig", sagte George in einem Interview mit der Stuttgarter Zeitung (Samstagausgabe). "Dieser Ehrgeiz fehlt mir jetzt auch zum Abschluss, wo ich die Ziellinie sehe. Da kann ich doch drüberspazieren, da muss ich nicht laufen. Stell dir vor, du fährst mit Ehrgeiz in die Grube, das wäre fürchterlich".

George, der am 10. November in der ARD wieder als Ermittler Schimanski zu sehen ist, spürt gerade in dieser langjährigen Paraderolle immer wieder "ein wohliges Gefühl". Ansonsten aber empfindet er die Zeit als "ziemlich gnadenlos, ziemlich egoistisch, alle sind mit sich selbst beschäftigt; wir leben in einer unkünstlerischen, menschenverachtenden Zeit". Dabei sei gerade die Kunst "der ausgleichendste, wahrhaftigste Moment: Die Kunst war immer das Bindeglied zwischen den Menschen." Und das drohe uns durch unseren Egoismus immer mehr zu entgleiten.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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