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NRW-Medienstaatssekretär sieht Werbung im öffentlich-rechtlichen Fernsehen vor dem Aus

Archivmeldung vom 30.09.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 30.09.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: pixelio.de/van Melis
Bild: pixelio.de/van Melis

NRW-Medienstaatssekretär Marc Jan Eumann (49) hat ein Interesse daran, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk werbefrei wird. "Die Landesregierung verfolgt den stufenweisen Ausstieg aus Werbung und Sponsoring für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk, weil sie davon überzeugt ist, dass mit der Umstellung auf die Haushaltsabgabe eine sichere Finanzierungsgrundlage inklusive Entwicklungsgarantie gewährleistet ist", sagte Eumann der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post".

Man strebe eine bundeseinheitliche Regelung an - deshalb sei dies nicht im Entwurf des neuen WDR-Gesetzes verankert, das heute in den Landtag eingebracht wird. "Würde man ARD und ZDF heute erfinden, würde man sie ohne Werbung erfinden, weil man die Finanzierung allein über die Haushaltsabgabe stemmen könnte. Die Zeiten von Werbung im öffentlich-rechtlichen Programm sind gezählt!" Die Sender haben ihren Finanzbedarf angemeldet, nun stellt die KEF entsprechende Berechnungen an und macht einen Vorschlag, der dann den Ländern vorgelegt wird. Die Länder entscheiden, wenn die Berechnungen im Frühjahr vorliegen, so Eumann.

Quelle: Rheinische Post (ots)

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