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Tierschützer kritisieren "Promi Big Brother"

Archivmeldung vom 16.09.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 16.09.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Promi Big Brother Logo
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Die Fernsehshow "Promi Big Brother" ist in die Kritik verschiedener Tierschutzorganisationen geraten. Sie fürchten um das Wohl des Hundes Jottem, den Container-Kandidatin Marijke Amado mit ins Haus genommen hat. Die Belastung, die durch die 12 Bewohner in einem hell erleuchteten Raum entstehe, wenn sie wild durcheinander plärrten, rauchten und tränken, sei für das Tier zu viel.

"Wenn der Hund zwei Wochen lang diesem Dauerstress ausgesetzt ist, kann er Schaden nehmen und Depression oder Ängste entwickeln", sagte der Hundepsychologe Thomas Riepe in "Bild am Sonntag".

Sat.1-Sendersprecherin Diana Schardt sieht den Havaneser dennoch gut versorgt. "Der Hund bekommt ausreichend Auslauf und Zuwendung. Ein Mitarbeiter geht mehrmals täglich mit dem Hund spazieren."

Doch selbst Ilka Bessin, die als Cindy aus Marzahn "Promi Big Brother" moderiert, sorgt sich: "Generell finde ich es gut, dass der Hund beim Herrchen ist. Aber wenn es jetzt Einwände seitens der Tierschützer gibt, muss man natürlich entsprechend reagieren", sagte sie zu "Bild am Sonntag".

Für die Tierrechtsorganisation Peta gibt es nur eine Lösung. Deren Vorsitzender Harald Ullmann: "Wir fordern die Verantwortlichen auf, das Tier sofort aus der Sendung zu entfernen."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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