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Jagoda Marinić kritisiert fehlende Konsequenzen aus "MeToo"-Debatte

Archivmeldung vom 08.03.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 08.03.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Jagoda Marinic, Archivbild
Jagoda Marinic, Archivbild

Foto: Hoffmann und Campe
Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Die deutsch-kroatische Schriftstellerin Jagoda Marinić hat fehlende Konsequenzen aus der "MeToo"-Debatte in Deutschland kritisiert. "Wir zerreden das Thema und nehmen das Denken nicht als Anlass zur Handlung", sagte die Schriftstellerin und Leiterin des "Interkulturellen Zentrums" Heidelberg dem "Mannheimer Morgen".

Den Internationalen Frauentag hält Marinić für mehr als nur ein symbolisches Datum: "Ich komme immer mehr zu der Überzeugung, dass wir diese Politik brauchen, also Momente, die uns an Werte erinnern und Schlaglichter werfen auf Themen." In ihrem neuen Buch "Sheroes" fordert Marinić mit Blick auch auf Männer eine partnerschaftliche Gestaltung der Zukunft: "Für mich ist ein Sheroe ein Mann, der versteht, dass, sich für Frauenrechte einzusetzen, nicht bedeutet, dass er weniger Rechte haben wird, sondern dass er damit Frauen nur hilft, genau so stark wie er in der Welt zu stehen und gemeinsam das zu gestalten, was wir als gesellschaftliches Zusammenleben verstehen. Nicht Frau gegen Mann, sondern: Wir kämpfen gemeinsam für eine bessere Lebenswelt."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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