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Stefanie Graf: "Mir fällt nicht auf, wenn eine Freundin eine neue Frisur hat"

Archivmeldung vom 16.07.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 16.07.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Doris Oppertshäuser
Stefanie Graf
Stefanie Graf

Foto: Cäsar
Lizenz: CC-BY-SA-2.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Den Blick in den Spiegel benötige sie nicht, um sich wohlzufühlen. "Mein Aussehen ist mir nicht so wichtig. Ich habe keinen genauen Blick für so etwas. Deshalb fällt mir auch nicht auf, wenn eine Freundin eine neue Frisur hat. Mir sind gemeinsame Momente einfach wichtiger", sagt Stefanie Graf im Interview mit dem Frauenmagazin EMOTION.

Mit vier Jahren stand sie das erste Mal auf dem Tennisplatz, bereits mit 18 war sie die Top Eins der Weltrangliste. Der größte Luxus ihres Erfolgs sei für die Tennisspielerin aber, "dass ich heute über meine Zeit selbst bestimmen kann." Das Zeitgefühl der 45-Jährigen wurde durch ihre Tennislaufbahn stark geprägt. "Unser Tagesablauf war ganz genau geplant: Training, Essen, Reisen - selbst die Erholungsphasen zwischen den Matches." Auch heute noch kann sie "in einer Tätigkeit aufgehen, stundenlang nicht auf die Uhr schauen - und weiß anschließend trotzdem auf wenige Minuten genau, wie spät es ist." Dieses Zeitbewusstsein teile sie mit ihrem Mann Andre Agassi, mit dem sie seit 2001 verheiratet ist: "Wenn wir uns verabreden, sagen wir nicht "in einer halben Stunde", sondern eher "in 23 Minuten"".

Ein Jahr vor dem Ende ihrer Karriere kam eine neue Aufgabe auf die "Sportlerin des Jahrhunderts" zu: Sie gründete 1998 ihre gemeinnützige Stiftung "Children for Tomorrow" und setzt sich seitdem für traumatisierte Kinder ein. "Das Engagement und die damit verbundenen Aufgaben haben mir den Übergang nach meiner Karriere tatsächlich leichter gemacht." Auch in ihrer Familie ist soziales Engagement ein Thema - nicht nur für die berühmten Eltern, auch für die 12- und 10-jährigen Kinder. "Zuletzt haben wir Kekse gebacken und Marshmallows verkauft, die aussehen wie Tennisbälle", erzählt die gebürtige Mannheimerin, die heute mit ihrer Familie in Las Vegas lebt.

Bei der Erziehung ihrer Kinder legt die ehemalige Profisportlerin Wert auf die Vermittlung von Empathie. Deshalb ist ihr typischer Mama-Satz auch: "Lies ein Buch!". Denn Stefanie Graf ist überzeugt, dass Geschichten helfen, sich in andere hineinzuversetzen. Im Familienleben zeigte sich für die "Frühaufsteherin" schnell, das ihr Streben nach Perfektion - dass sie während ihrer Sportlerkarriere verinnerlicht hat - nicht möglich sei. "Ich bin gern mit ganzer Leidenschaft bei der Sache. Aber Perfektionismus und Kinder passen nicht zueinander. Da musste ich mich zwangsläufig verändern. Ich habe inzwischen gelernt, es lockerer angehen zu lassen - auch wenn es mir schwerfällt", sagt Stefanie Graf im EMOTION-Interview.

Quelle: EMOTION Verlag GmbH (ots)

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