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John Cleese: "Ich war als Kind schüchtern und furchtsam"

Archivmeldung vom 24.04.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 24.04.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
John Cleese, 2008
John Cleese, 2008

Foto: Kyro
Lizenz: CC BY-SA 2.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

John Cleese, 75, litt in seiner Kindheit unter dem Verhalten seiner unnahbaren Mutter. "Sie war nicht sehr körperlich. Sie sagte immer: Nicht auf den Mund küssen, das verbreitet Bakterien!", erinnert sich der Schauspieler im Interview mit dem Familienmagazin NIDO (aktuelle Ausgabe). "Aber ich mochte es, wenn sie meine Haare wusch, weil das ein körperlicher Kontakt war", so der Komiker. Zudem sei die Mutter sehr selbstbezogen gewesen. Es wäre ihr schwer gefallen, sich in andere hineinzuversetzen. "Sie sagte oft, dass sie ihre eigene Gesellschaft nicht mochte. Ich glaube, wenn sie allein war, kamen ihre Ängste und Depressionen hoch", so Cleese im Interview.

In der Folge habe Cleese seine Komfortzone nie gerne verlassen: "Ich war als Kind schüchtern und furchtsam", erklärt er in NIDO. "Ich hatte zum Beispiel nie ein Fahrrad. Ich wollte auch gar keins haben. Ein Fahrrad steht dafür, in die Welt hinauszufahren. Das ist mir nie in den Sinn gekommen", beschreibt er sich selbst. Bekannt wurde John Cleese u.a. durch den Film "Ein Fisch namens Wanda" sowie als Mitglied der britischen Komikergruppe Monty Python.

Quelle: Gruner+Jahr, Nido (ots)

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