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Christoph Waltz: In Hollywood springt man schnell über die Klinge

Archivmeldung vom 16.04.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 16.04.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Christoph Waltz bei der Oscarverleihung 2010
Christoph Waltz bei der Oscarverleihung 2010

Foto: Zadi Diaz
Lizenz: CC BY-SA 3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der Filmschauspieler und zweifache Oscar-Preisträger Christoph Waltz hat seinen Umzug nach Los Angeles nicht bereut. Die Stadt sei "unglaublich kreativ, und ich fühle mich in dieser Energie ganz wohl", sagt Waltz im Gespräch mit dem Magazin stern. Es entwickele sich in der Kunst und Architektur eine ganze Menge. "Ich glaube, dass Downtown Los Angeles einmal das wird, was Manhattan in den 60er-Jahren war."

Dass er sich im großen Kino von Hollywood überfordern könnte, befürchtet Waltz nicht. "Das ist keine Gefahr, sondern das Großartige daran", sagt der Schauspieler im stern. "Ich kann ja nie vorhersehen, ob ich eine Rolle bewältige oder nicht, und das ist Teil der Attraktion hier." Natürlich könne man dann auch scheitern "und springt hier schnell über die Klinge".

Dem 3-D-Kino, kann Waltz nichts abgewinnen, "es ist absolut sinnlos. Es dient ja nur dazu, dem Zuschauer Dinge entgegenzuschmeißen. Und das ist völlig falsch gedachtes Kino." Ein Film solle den Zuschauer in ein Geschehen und eine Geschichte hineinziehen. "3-D macht genau das Gegenteil, es wirft einen wieder heraus und gleich einen Haufen Zeug hinterher."

Quelle: Gruner+Jahr, stern (ots)

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