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Linguistin Wehling verteidigt ARD-"Framing-Manual" gegen Kritik

Archivmeldung vom 28.02.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 28.02.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Zensur (Symbolbild)
Zensur (Symbolbild)

Bild: Eigenes Werk /OTT

Die Linguistin Elisabeth Wehling hat ihr "Framing-Manual" für die ARD gegen Kritik verteidigt. "Das Papier wird instrumentalisiert für eine politische Skandalisierung", sagte Wehling der Wochenzeitung "Die Zeit".

Sie habe auf der Grundlage von Workshops mit einer Arbeitsgruppe der ARD 2017 ein internes Papier geschrieben. Es sei darum gegangen, "einzelne Begriffe in der Kommunikation des Senders zu analysieren und Alternativen aufzuzeigen", als interne Diskussionsgrundlage. "Interne Papiere formuliere ich in Abstimmung mit dem Auftraggeber", so Wehling. Nachdem das Manual Mitte Februar öffentlich gemacht worden war, hatte es öffentliche Kritik daran gehagelt. Auch WDR-Intendant Tom Buhrow hatte sich kritisch dazu geäußert.

"Tom Buhrow kann beruhigt schlafen – ich werde ihm nicht sagen, wie er reden soll", hält Wehling dem entgegen. In der "Zeit" äußerte sich die Linguistin auch zur Kritik an ihrer Person als Forscherin und Beraterin. Sie sagte, dass sie aktuell an der University of California in Berkeley arbeite. Unabhängig davon sei ihr "Berkeley International Framing Institute" eine Marke, unter der sie "Beratungen anbiete". Wehling fügte hinzu: "Ein Institut mit Räumlichkeiten hat es nie gegeben und das wurde auch nie suggeriert."

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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