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Carolin Kebekus: "Ich habe mir vorgenommen, dass ich mich nicht mehr für meinen Erfolg entschuldige"

Archivmeldung vom 20.05.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 20.05.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Carolin Kebekus (2019)
Carolin Kebekus (2019)

Foto: Urheber
Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Komikerin Carolin Kebekus ist entschlossen, auch als Unternehmerin erfolgreich zu sein. Die aktuelle Staffel der "Carolin Kebekus Show" in der ARD ist die zweite, bei der sie auch als Produzentin tätig ist. "Das machen viele männliche Kollegen selbstverständlich", sagt sie in der neuen Folge des stern-Podcast "Die Boss" über ihre weniger bekannte Rolle. "Ich hatte sehr lange das Gefühl: Ich weiß nicht, ob ich mir das rausnehmen kann."

Sie habe die etablierten Produzenten nicht vor den Kopf stoßen wollen. "Aber die Sendung steht und fällt ja mit mir", sagt sie. "Warum sollte jemand anderes am meisten profitieren?" Auch Comedy sei ein Geschäft.

Als sie mit ihrer Managerin die Firma gründete, hätten das nicht alle in der Branche gut gefunden. Es gebe etwa das falsche Gerücht, dass sie nur noch mit Frauen zusammenarbeite. Im Gespräch mit Podcast-Gastgeberin Simone Menne erzählt Kebekus, dass sie nun selbstbewusster zu sich stehe. "Ich habe mir vorgenommen, dass ich mich nicht mehr für meinen Erfolg entschuldige."

Besonders beschäftigt hat Kebekus in den vergangenen Monaten die Arbeit an einem Buch. "Es kann nur eine geben", heißt es und erscheint im Herbst. Es dreht sich um die Konkurrenz unter Frauen. "Man kämpft als Frau immer um so wenige Plätze", sagt sie. Und nennt als Beispiele Schlumpfine. Schlümpfe gebe es unzählige, alle hätten auch einen Charakter oder einen Job. Schlumpfine sei einfach nur eine Frau und allein.

Kebekus erzählt, in ihrer frühen Karriere habe es bei Shows, in denen vier oder fünf Komiker:innen aufgetreten sind, oft auch nur einen Platz für eine Frau gegeben. Man habe ihr gesagt: "Sorry Caro, wir haben schon eine Frau." Diese falsche Logik sollte sich keine Frau zu eigen machen, warnt sie. Deshalb auch ihr Tipp für das (Berufs)Leben: "Verbündet Euch! Sprecht euch ab!"

Quelle: Gruner+Jahr, STERN (ots)

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