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Leslie Mandoki: "Dschinghis Khan" war ein Betriebsunfall

Archivmeldung vom 22.02.2014

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 22.02.2014 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Doris Oppertshäuser
bei einem Live-Auftritt im März 2010
bei einem Live-Auftritt im März 2010

Foto: JeanNeef
Lizenz: CC-BY-SA-3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Für Leslie Mandoki war das Mitmachen im Schlagerprojekt "Dschinghis Khan" ein "Betriebsunfall". Der Produzent und Musiker konnte sich damals nicht die Miete für ein teures Tonstudio leisten, erzählt er im "hr1-Talk" am Sonntag, 23. Februar. Man habe ihm drei Wochen Gratis-Produktion angeboten, wenn er in der Casting-Band zum gleichnamigen Lied "Dschingis Khan" mitsinge und auch tanze.

Was Mandoki nicht wusste: Dieser Song sollte der deutsche Beitrag zum "Grand Prix Eurovision de la Chanson" in Jerusalem 1979 werden. "`Grand Prix`, da dachte ich, das wäre irgendetwas mit Car Racing, Formel Eins." Er habe keinerlei Ahnung gehabt, gibt Mandoki in hr1 zu. "Ich hatte absolut keine Verbindung zur Schlagerszene, ich habe es dann eben schnell eingesungen." "Dschinghis Khan" belegte beim "Grand Prix" Platz vier und stand in den deutschen Charts wochenlang auf Platz eins.

Für Leslie Mandoki hatte dieser Erfolg aber fast nur Schattenseiten: "Ich war plötzlich der Schlagerfuzzi. In den Clubs, in denen ich leidenschaftlich gerne aufgetreten war, musste ich plötzlich Eintritt zahlen!" Es habe Jahre gedauert, bevor er wieder in der Rock- und Popszene etabliert gewesen sei.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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