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Britney Spears bezeichnet Dokus über ihr Leben „heuchlerisch“

Archivmeldung vom 05.05.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 05.05.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Anja Schmitt
Britney Spears bei X Factor 2012
Britney Spears bei X Factor 2012

Foto: MyCanon
Lizenz: CC-BY-2.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der US-Popstar Britney Spears hat sich kritisch zu Dokus geäußert, die über sie veröffentlicht wurden und schwere Zeiten ihres Lebens ausleuchten. Dies berichtet das russische online Magazin „SNA News“ .

Weiter heißt es hierzu auf deren deutschen Webseite: "Nachdem Anfang des Jahres neben der New York Times-TV-Doku „Framing Britney Spears“ auch noch der BBC-Film „The Battle For Britney: Fans, Cash And A Conservatoryship“ erschien, hat sich Britney Spears nun ausführlich in einem Instagram-Posting geäußert.

Zu einem Video, das sie bei verschiedenen Tanzeinlagen zeigt, schreibt sie: „2021 ist definitiv viel besser als 2020, aber ich wusste nie, dass es so werden würde! So viele Dokumentarfilme über mich in diesem Jahr mit Meinungen anderer Leute zu meinem Leben.“ Diese Dokumentationen seien sehr heuchlerisch – „Sie kritisieren die Medien und tun dann dasselbe“, schreibt der US-Star. Obwohl sie einige ziemlich schwere Zeiten in ihrem Leben hinter sich hätte, habe sie viel mehr wunderbare Zeiten erlebt, betont Spears. Leider sei die Welt mehr an Negativem interessiert.

„Ich habe so viele Trips vor mir diesen Sommer, auf die ich mich freue, und ich kann es kaum erwarten, in so vielen Studios zu tanzen“, gibt sich die Amerikanerin anschließend positiv, spricht über ihr Instagram-Tanzvideo, ihren Garten, ihren Fischteich.

Besonders die Doku „Framing Britney Spears“ sorgte für Schlagzeilen. Sie erschien im Februar und widmet sich dem Aufstieg des Pop-Superstars. Kritisch beleuchtet wird die Art und Weise, mit der die Medien in den 90ern mit der heute 39-Jährigen umgegangen sind. In US-amerikanischen wie auch deutschen Medien hatte es unzählige Mutmaßungen über ihre sexuelle Unschuld, ihren angeblichen Niedergang im Jahr 2007 und Scherze über ihre Glatze gegeben.

Zudem zeichnet der Film nach, wie es zu dem unfreiwilligen Aufenthalt von Spears in einer psychiatrischen Klinik im Jahr 2008 und der anschließenden Vormundschaft durch ihren Vater kam, der seitdem über ihre Finanzen und persönlichen Angelegenheiten mitbestimmt.

Auch in der BBC-Dokumentation ist die Vormundschaft Thema: „The Battle For Britney: Fans, Cash and a Conservatorship“-Macher und Journalist Mobeen Azhar berichtet darin von Dokumenten, die belegen, dass der Vater der Musikerin 2008 die Vormundschaft unter anderem durch die Behauptung erlangte, seine Tochter würde unter Demenz leiden."

Quelle: SNA News (Deutschland)

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