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Presse und Meinungsfreiheit sind unverzichtbarer Pfeiler von Demokratie

Archivmeldung vom 03.05.2010

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 03.05.2010 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Bild: aboutpixel.de / Presse © daylight
Bild: aboutpixel.de / Presse © daylight

Zum internationalen Tag der Pressefreiheit am 03. Mai hebt die Deutsche Burschenschaft den Wert der Presse- und Meinungsfreiheit für demokratische Gesellschaften hervor. Unabhängige und kritische Medien sind als wesentlicher Bestandteil demokratischer Gesellschaften ein unverzichtbarer Pfeiler der Freiheit.

Obwohl in der Bundesrepublik Deutschland und in der Republik Österreich die Pressefreiheit verfassungsrechtlich geschützt ist, muss diese Freiheit täglich neu erkämpft werden. Neben den Verletzungen durch manchen Versuch der Einschüchterung von Journalisten zum Beispiel durch die Aushöhlung des Informantenschutzes und der Durchsuchung von Redaktionsräumen, sieht der Verband die Pressefreiheit auch durch wirtschaftliche Zwänge in Gefahr. Agenturjournalismus und ein schleichender Konzentrationsprozess beim Besitz von Medien gefährden zunehmend auch bei uns die freie und unabhängige Berichterstattung. In diesem Zusammenhang kritisiert die Deutsche Burschenschaft, die sich seit 1815 für Pressefreiheit und Bürgerrechte einsetzt, auch große Medienbeteiligungen oder den Besitz von Zeitungen und Verlagen durch politische Parteien wie beispielsweise der SPD.

"Kritischer und unabhängiger Journalismus erfordert inhaltlichen Wettbewerb und keine publizistische Monokultur", so der Sprecher der Deutschen Burschenschaft, RA Carsten Engelhardt (Burschenschaft Normannia Heidelberg). Schwerer als staatliche Maßnahmen der Einschränkung von Meinungs- und Pressefreiheit wiegen nach Meinung des größten Verbandes von Burschenschaften in der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Österreich subtile Denkverbote, die durch den Prozess der "Political Correctness" und den Versuch selbsternannter Tugendwächter im Bemühen entstehen, missliebige Inhalte und Meinungen in der Medienöffentlichkeit zu unterdrücken.

Dem Versuch gesellschaftlicher Gruppen, Institutionen und mancher Medien selbst, anderen vorzuschreiben was zu denken und zu schreiben ist, erteilt Engelhardt eine klare Absage. "Wir brauchen für den täglichen Kampf um die Freiheit kritische, engagierte Journalisten und Verlegerpersönlichkeiten, die einem Mainstreamjournalismus durch unbequeme Fragen und Veröffentlichungen entgegenwirken", so der Sprecher des Verbandes weiter. 

Quelle: Deutsche Burschenschaft

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