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Gefälschte NS-Liebesstory als KZ-Memoiren verkauft - Verlag zog "Notbremse"

Archivmeldung vom 03.01.2009

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 03.01.2009 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Oliver Randak

In New York hat ein 79-jähriger Autor mit dem Namen "Hermann Rosenblat" eine rührselige und frei erfundene NS-Liebesstory als Memoiren literarisch vermarkten wollen. Die Geschichte handelt in einem Konzentrationslager.

In den USA hat sich eine anrührende Liebesromanze aus einem NS-Konzentrationslager als frei erfunden entpuppt. Der Hauptakteur, Herman Rosenblat, räumte laut „New York Times“ ein, die Geschichte für seine Autobiografie sich ausgedacht zu haben. Der Verlag Berkley Books stoppte daraufhin die für Anfang Februar geplante Veröffentlichung der „Memoiren“ in letzter Minute. Rosenblat (79) hatte behauptet, während seiner Haft in einem Außenlager des Konzentrationslagers Buchenwald habe ihm ein neunjähriges Bauernmädchen Äpfel über den Zaun geworfen. Zwölf Jahre später habe er die Polin bei einem Blind Date in den USA wiedererkannt und kurz darauf geheiratet. Korrekt ist: Dieses Jahr feierte er Goldene Hochzeit.

US-Verlage sind schon mehrfach gefälschten Geschichten aufgesessen. Erst in diesem Jahr hatte sich herausgestellt, dass die angeblichen Lebenserinnerungen eines weißen Mädchens in einer armen schwarzen Familie in einem Ghetto von Los Angeles frei erfunden waren.

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