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Iris Berben besorgt um deutschen Film

Archivmeldung vom 02.10.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 02.10.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Iris Berben bei der Berlinale 2011
Iris Berben bei der Berlinale 2011

Foto: Siebbi
Lizenz: CC-BY-3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Iris Berben ist besorgt um die Zukunft des deutschen Films. "Das deutsche Kino muss wieder selbstbewusster werden: Mehr Filme müssen in die Primetime", fordert Berben in ihrer Funktion als Präsidentin der Deutschen Filmakademie in der Wochenzeitung "Die Zeit". Sie regte deshalb eine Quote für einheimische und europäische Filmproduktionen im TV an: "Eine Quote könnte der Einzigartigkeit des Kinos helfen", sagte Berben.

In Frankreich werde der Filmmarkt viel stärker gesteuert und geschützt. "Es gibt eine Quote für einheimische und europäische Produktionen, und am Mittwoch, Freitag und Samstag zeigen die staatlichen Sender keine Kinofilme, um Zuschauer vom Sofa in die Kinos zu locken."

Um die Zukunft deutscher Produktionen zu sichern, müssten zukünftig auch die großen Internetunternehmen "wie die Deutsche Telekom kräftig in die Fördertöpfe einzahlen. Es kann doch nicht sein, dass sie nur von unserem Kulturgut, von unseren Inhalten, profitieren, aber nichts für dessen Voraussetzungen tun", sagte Berben im Interview.

Am 8. Oktober erwartet die Branche mit Spannung das Urteil des Bundesverfassungsgerichts über die Zukunft des Filmförderungsgesetzes. "Das Kino hat doch eine gesellschaftliche Aufgabe", erklärt Berben und fürchtet aktuell um die Vielfalt im deutschen Kino. "Wenn eine der wichtigsten Säulen der Filmförderung wegbricht, hätte das für uns einschneidende Konsequenzen", so Berben. "Es geht an unsere Substanz - sowohl an die der Produktionen als auch an die der Kinos."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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