Direkt zum Inhalt Direkt zur Navigation
Sie sind hier: Startseite Nachrichten Medien Gerhard Richter: "Für das Thema Holocaust gab es ein Schlüsselerlebnis"

Gerhard Richter: "Für das Thema Holocaust gab es ein Schlüsselerlebnis"

Archivmeldung vom 27.02.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 27.02.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Gerhard Richter (2014)
Gerhard Richter (2014)

Foto: © Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons)
Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Gerhard Richter, einer der bedeutendsten und teuersten Maler der Gegenwart, hatte Anfang der 50er Jahre ein Schlüsselerlebnis mit dem Thema Holocaust. "Ich war damals ungefähr zwanzig, als auf dem Pausenhof der Dresdner Kunstakademie ein Student eine Fotoreportage zeigte, eine Dokumentation über Konzentrationslager. Erschreckende Bilder, die die Amerikaner bei Kriegsende aufgenommen hatten", sagte der 84-Jährige der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung".

"Ich konnte zwar kein Wort Englisch, aber die Bilder gingen mir nicht aus dem Kopf. Danach hatte ich mich gewundert, dass es so etwas in der DDR nicht gab." In Richters Familie war das Thema Auschwitz bereits in dessen Kindheit präsent: "Meine Tante war zur Zeit des Nationalsozialismus in einer geschlossenen Anstalt in Großschweidnitz. Die Mutter meiner Tante und ihre Schwester weinten und schrien manchmal, wenn sie von der Anstalt zurückkamen, von Besuchen. Sie haben das Elend gesehen. Das kriegt man mit, auch wenn ich als Kind das nicht wollte und lieber draußen war."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

Videos
Inelia Benz: Die Lemurianische Verbindung
Inelia Benz: Die Lemurianische Verbindung
Inelia Benz: "Macht über Andere ist so...VON GESTERN"
Inelia Benz: "Macht über Andere ist so...VON GESTERN"
Termine
Newsletter
Wollen Sie unsere Nachrichten täglich kompakt und kostenlos per Mail? Dann tragen Sie sich hier ein:
Schreiben Sie bitte serge in folgendes Feld um den Spam-Filter zu umgehen

Anzeige