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TV-Star Hannes Jaenicke: "Mit einem Molch macht man keine Quote!"

Archivmeldung vom 24.04.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 24.04.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Hannes Jaenicke Bild: Franz Richter / wikipedia.org
Hannes Jaenicke Bild: Franz Richter / wikipedia.org

Hannes Jaenicke (55), vor allem bekannt durch TV-Hits wie "Post Mortem" und "Hindenburg", dreht derzeit einen SAT.1-Film in Berlin und eine ZDF-Dokumentation über Löwen in Afrika. Privat lebt der Schauspieler mit seiner Lebensgefährtin in Kalifornien.

Im exklusiven FÜR SIE-Interview spricht Hannes Jaenicke u.a. über Professionalität und Kummer am Set: "Beim Spielen musst du ticken wie eine Maschine. Als meine Oma gestorben ist, der prägende Mensch in meinem Leben, da war ich mitten in drei Theaterproduktionen... ich bin jeden Abend raus und habe gespielt. Das musst du radikal trennen, sonst kannst du den Job nicht machen. Ich habe auch während meiner Scheidung viel gedreht, da gings mir privat eineinhalb Jahre lang richtig schlecht. Aber zum Glück geht selbst der schlimmste Liebeskummer irgendwann vorbei."

Auf die Frage, ob er einen bestimmten Frauentypus anziehend fände, antwortet er: "Ganz und gar nicht! Bei mir hat das immer was mit Energie zu tun. Mit dem Lachen, dem Temperament, einem gewissen Maß von Lebhaftigkeit und Neugier."

Im Verlauf des Interview kommt er auf seine Löwen-Dokumentation zu sprechen, die er derzeit dreht. Auf die Frage, warum er sich gerade den Großkatzen annähme, sagt er: "Die züchten in Südafrika Löwen, damit man sie streicheln kann, und wenn die Tiere groß werden, kann man sie schießen - für 40.000 Dollar pro Löwe. Dabei leben in freier Wildbahn nur noch 23.000 Exemplare. Es passiert viel zu wenig zum Schutz der Löwen." Und auf die Frage, warum Löwen-Dokus im TV so beliebt seien, sagt er: "Optik ist wichtig. Mit einem Molch könnte man keine gute Quote machen, so läuft das Fernsehgeschäft."

Quelle: Jahreszeiten Verlag, FÜR SIE (ots)

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