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Maischberger kalkuliert Hassmails bei brenzligen TV-Themen ein

Archivmeldung vom 04.05.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 04.05.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Sandra Maischberger (2019)
Sandra Maischberger (2019)

Foto: © Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons)
Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Hassmails kalkuliert die Moderatorin Sandra Maischberger bei politisch brenzligen TV-Themen von vornherein ein.

"Ich nehme nicht alles ernst, was ich da zu lesen bekomme. Mich trifft es eher, wenn mich jemand darauf hinweist, dass ich über ein bestimmtes Argument nicht nachgedacht habe. Gegenüber Pöbeleien bin ich unempfindlich, sagen wir: abgehärtet", sagte Maischberger den Zeitungen des SPD-nahen "Redaktionsnetzwerks Deutschland".

Schlimm sei es, "dass manche Menschen in eine Angststarre verfallen sind. Sie trauen sich nicht, gegen Shitstorms anzureden", so die Moderatorin weiter. "Warum sollte sich nicht jede Frau dafür einsetzen, dass alle in Deutschland lebenden Frauen die gleichen Rechte haben? Das gilt beim Anspruch auf dieselbe Bezahlung im Job wie auf das Recht auf dieselbe Zahl von Vorstandsposten", sagte Maischberger den Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland". Auch bei dem von ihr produzierten Film "Nur eine Frau" über einen sogenannten Ehrenmord rechnet Maischberger mit heftigen Reaktionen im Internet. Das Kinodrama handelt von Hatun Sürücü. Die junge Frau wurde 2005 von ihrem Bruder erschossen, weil dessen Familie den westlichen Lebensstil der Berlinerin verachtete. Kinostart ist der 9. Mai.

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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