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Aus Protest gegen Sloterdijk: Henryk M. Broder gibt Börne-Preis zurück

Archivmeldung vom 04.06.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 04.06.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Manuel Schmidt
Henryk M. Broder (2007)
Henryk M. Broder (2007)

Foto: Sven Teschke, Büdingen
Lizenz: GFDL
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der Autor Henryk M. Broder gibt aus Protest gegen die Auszeichnung von Peter Sloterdijk mit dem Ludwig-Börne-Preis am 16. Juni seinen eigenen Preis zurück. Broder begründet dies mit Sloterdijks Haltung zu den Anschlägen des 11. September 2001 auf das World Trade Center.

Dieser habe damals von einem "Zwischenfall in amerikanischen Hochhäusern" gesprochen und das Ereignis unter den "schwer wahrnehmbaren Kleinzwischenfällen" abgebucht. "Ich finde es unsäglich, dass Sloterdijk am 16. Juni mit dem Ludwig-Börne-Preis geehrt wird", schreibt Broder in der "Welt". "Ich habe den Preis 2007 bekommen und mich sehr gefreut. Jetzt trete ich aus dem Kreis der Börne-Preisträger aus. Es ist keine Frage der Moral, sondern der sozialen Hygiene. Ich will keinem Zirkel angehören, der einen Terrorversteher aufnimmt. Klarheit vor Einheit."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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