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Grütters: Gesellschaft erkennt jetzt Wert von seriösem Journalismus

Archivmeldung vom 01.04.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 01.04.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Lügenpresse /Lügenmedien (Symbolbild)
Lügenpresse /Lügenmedien (Symbolbild)

Bild: Unbekannt / Eigenes Werk

Die Staatsministerin für Medien der Bundesregierung, Monika Grütters, beobachtet in der Corona-Pandemie eine wachsende Wertschätzung der Gesellschaft für den professionellen Journalismus.

"Wir haben ein neues Problembewusstsein, dass eine frei flottierende Nachricht in den sozialen Medien eben etwas anderes ist als eine professionell recherchierte und formulierte Information", sagte Grütters der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ).

"Jetzt verstehen viele Menschen, wie wertvoll es ist, Nachrichtenkanäle zu haben, auf deren Seriosität sie sich verlassen können." Grütters weiter: "Ich möchte an alle Nutzerinnen und Nutzer appellieren, sich des Wertes dieser Medien bewusst zu sein und dafür auch zu bezahlen. Gründliche Recherche und Einordnung seien gerade "so gefragt wie seit vielen Jahren nicht mehr".

Grütters: "Es hat schon größere Angriffe auf unsere Kulturlandschaft gegeben"

Die Staatsministerin für Kultur der Bundesregierung, Monika Grütters (CDU), sieht die Kunst- und Kulturszene Deutschlands durch die Corona-Krise nicht grundsätzlich in ihrer Existenz bedroht. "Es wird Verluste geben, aber einen Kahlschlag sehe ich nicht", sagte Grütters der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ).

Sie gehöre nicht zu denen, "die Abgesänge auf die Kultur anstimmen". "Kultur ist kein Luxus, den man sich nur in guten Zeiten leistet. Sie gehört zum Wesenskern unserer Gesellschaft und wird sehr schnell wieder sehr stark nachgefragt werden. Es hat schon viele größere Angriffe auf unsere Kulturlandschaft gegeben als diesen jetzt", sagte die Ministerin der NOZ.

Auch Künstler können von den Hilfsprogrammen der Bundesregierung profitieren, etwa Zuschüsse beantragen, betonte Grütters. "Ich habe noch nie eine so große Solidarität und Einsicht in die Bedeutung der Kultur- und Kreativwirtschaft in der gesamten Regierung erlebt wie jetzt", sagte die CDU-Politikerin.

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung (ots)


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