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Evangelische Journalistenschule möglicherweise vor dem Aus

Archivmeldung vom 13.02.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 13.02.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Schule, EDV, Computer, Digitale Universität und Digital (Symbolbild)
Schule, EDV, Computer, Digitale Universität und Digital (Symbolbild)

Bild: Dieter Schütz / pixelio.de

Die Evangelische Journalistenschule in Berlin steht möglicherweise vor dem Aus. Wie das Inforadio vom rbb am Donnerstag erfahren hat, will der Träger aus Kostengründen auslaufende Stellen nicht mehr nachbesetzen. Das betreffe auch den Schulleiter, der in rund zwei Jahren in Rente gehe.

Der aktuelle Jahrgang soll noch ausgebildet werden. Es soll aber keine neuen Ausschreibungen mehr geben. Das Gemeinschaftswerk Evangelische Publizistik (GEP) als Träger erklärte auf Anfrage von Inforadio, es gebe seit November ein "Restrukturierungsprogramm". Ziel sei, das bis 2024 sozialverträglich umzusetzen, sagte Geschäftsführer Bollmann. Es sei noch offen, welche Stellen betroffen sind. Das werde in Beratergremien diskutiert. Die Evangelische Journalistenschule besteht seit 25 Jahren und wird von der Evangelischen Kirche in Deutschland finanziert. Sie hat über 200 Volontärinnen und Volontäre ausgebildet.

Quelle: Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) (ots)

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