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Presserat: Sammelbeschwerde gegen „Bild“ wegen Corona-Berichterstattung wird geprüft

Archivmeldung vom 08.12.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 08.12.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Anja Schmitt
Axel Springer (Archivbild)
Axel Springer (Archivbild)

Bild: CC BY-SA 4.0 / SammyZimmermanns / Wikimedia Commons (cropped)

Wie der Deutsche Presserat am Dienstag mitteilte, prüft er eine Sammelbeschwerde mehrerer Wissenschaftler gegen „Bild“ und „Bild.de“. Grund der Beschwerde ist, dass „Bild“ unter dem Titel „Die Lockdown-Macher“ drei Wissenschaftler mit Namen und Bild zeigte. Dies meldet das russische online Magazin „SNA News“ .

Weiter ist auf deren deutschen Webseite dazu folgendes zu lesen: "Gegen den Beitrag und besonders gegen dessen Überschrift hatte die Humboldt-Universität nach eigenen Angaben Beschwerde beim Deutschen Presserat eingereicht.„Insgesamt liegen uns dazu 84 Beschwerden vor“, bestätigte Sonja Volkmann-Schluck, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit beim Deutschen Presserat.

„Die Beschwerdeführer kritisieren, es werde der falsche Eindruck erweckt, dass Wissenschaftler Corona-Maßnahmen beschließen, für die aber die Politik verantwortlich sei. Dies schüre Verschwörungstheorien und sei zudem ein Aufruf zur Hetze gegen Wissenschaftler.“

Der Deutsche Presserat prüft jetzt, ob er ein Verfahren gegen „Bild“ und „Bild.de“ einleitet. Dabei geht es um die Frage, ob die Redaktion ihrer Sorgfaltspflicht nach Ziffer 2 des Pressekodex nachgekommen ist bzw. ob die Berichterstattung dem Wahrhaftigkeitsgebot nach Ziffer 1 des Pressekodex entspricht.

Der Deutsche Presserat setzt sich aus Mitgliedern der Verleger- und Journalistenorganisationen Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger, Deutscher Journalisten-Verband, Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union und Verband Deutscher Zeitschriftenverleger zusammen. Vierteljährlich prüft er eingegangene Beschwerden über Beiträge in den deutschen Printmedien und deren Online-Ablegern, die aus Sicht der Einreichenden gegen den Pressekodex verstoßen, und spricht gegebenenfalls Rügen aus. Die „Bild“-Zeitung ist mit Abstand das Medium, das die meisten Rügen erhalten hat."

Quelle: SNA News (Deutschland)

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