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Für Image-Politur: Staatsfunk sucht Werbe-Agentur um Vertrauen zu kaufen

Freigeschaltet am 19.09.2022 um 06:33 durch Sanjo Babić
Bild: Bildmontage WB: Canva; ™/®Österreichischer Rundfunk, Public domain, via Wikimedia Commons / WB / Eigenes Werk
Bild: Bildmontage WB: Canva; ™/®Österreichischer Rundfunk, Public domain, via Wikimedia Commons / WB / Eigenes Werk

Im ORF sieht es nicht rosig aus. Wie Medien berichteten, befindet sich Österreichs Staatsfunk in der Krise. Denn nach internen Studien scheinen die Österreicher nicht mehr einzusehen, weshalb sie GIS zahlen sollen. Die Glaubwürdigkeits- und Vertrauenswerte des ORF gingen deutlich zurück. Dies berichtet das Magazin "Wochenblick.at".

Weiter berichtet das Magazin: "Deshalb sucht der milliardenschwere Staatssender nun, so wird kolportiert, Werbeagenturen, die das Image des öffentlich-rechtlichen Unternehmens aufpolieren sollen. Ob es allerdings in Zeiten der Krise das richtige Signal ist, mit dem Geld der Zwangszahler Imagepflege zu betreiben, statt etwas im System bzw. am Programm zu ändern, steht auf einem anderen Blatt. Der Vertrauens- und Glaubwürdigkeitsverlust scheint dabei auch die Chefetage zu beunruhigen. Nicht nur dürfte Ö3 beim Radiotest deutlich hinter Privatanbieter zurückgefallen sein, auch die Akzeptanz der GIS soll weiter stark gesunken sein.

Berichterstattung geht am Bürger vorbei

Im “Standard” wird gar von einer Ablehnung durch 80 Prozent der Bürger gesprochen. Auch SPÖ-ORF-Stiftungsrat Heinz Lederer wird in dem lachsrosa Blatt mit einer vernichtenden Einschätzung zitiert. So habe der ORF den Bezug zur Lebensrealität des Publikums – “hier geht es um Jobs, um Arbeitslosigkeit, um Sorgen über Energiekosten und Teuerung“, deshalb müssten der ORF und seine Berichterstattung “in die Mitte der Gesellschaft“. Die kritische Haltung gegenüber dem ORF schlägt sich auch in den Ergebnissen einer SORA-Umfrage nieder sowie auch in ORF-internen Analysen. Dort wird die kritische Haltung auch auf einen sehr ausgeprägten Klima-Fokus und sprachliches Gendern zurückgeführt."

Quelle: Wochenblick

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