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Loriot-Erben kippen "Ring" am Essener Aalto-Theater

Archivmeldung vom 20.03.2019

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 20.03.2019 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Loriot (2011)Porträt von Philipp von Ostau
Loriot (2011)Porträt von Philipp von Ostau

Foto: Urheber
Lizenz: FAL
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Loriots "Ring an einem Abend" im Essener Aalto-Theater wird in seiner jetzigen Form aus dem Spielplan entfernt. Alle Sketch-Szenen werden aus der Inszenierung gestrichen. Gespielt wird stattdessen künftig die Originalfassung Loriots: also durch einen Sprecher vorgetragene ironische Kommentare und musikalische Ausschnitte aus Wagners Riesenwerk "Der Ring des Nibelungen".

Das Musiktheater gibt damit offenbar dem Druck der Erbengemeinschaft Loriots (1923-2011) nach, der die beiden Töchtern des bedeutenden Humoristen vorstehen: Bettina und Susanne von Bülow. In der jetzt gekippten Inszenierung hatte Regisseur Sascha Krohn sich über die feine Ironie der Ur-Fassung Loriots recht drastisch hinwegsetzt: Wagners Götter-Sage mischte Krohn fürs Aalto-Theater mit reichlich Sketch-Zitaten auf - von Loriots Herren in der Badewanne bis zum Matratzen-Test.

Alle Aufführungen (14. April, 26. Mai, 8. Juni und 5. Juli) finden - nun in der Originalfassung - wie geplant statt. 2020 soll eine Wiederaufnahme erfolgen, ebenfalls ohne Sketche.

Quelle: Westdeutsche Allgemeine Zeitung (ots)

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