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Umfrage: Zahlungsbereitschaft für Wintersportarten

Archivmeldung vom 08.02.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 08.02.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: pixelio.de/van Melis
Bild: pixelio.de/van Melis

Nur die wenigsten deutschen Zuschauer sind dazu bereit, für die Übertragung von Wintersportarten zusätzlich Geld auszugeben. Das geht aus einer exklusiven Umfrage des Fachmediums HORIZONT (dfv Mediengruppe) hervor, die sich mit der Zahlungsbereitschaft für solche Disziplinen befasst.

75 Prozent der Deutschen geben an, dass sie für keine der abgefragten olympischen Disziplinen im Pay-TV und auf bezahlpflichtigen Streaming-Plattformen bezahlen würden. Gerade im Zusammenhang mit den am morgigen Freitag beginnenden Olympischen Winterspielen 2018 im südkoreanischen Pyeongchang ist das eine ernüchternde Erkenntnis für das Discovery-Network: Der Sender hat die Übertragungsrechte inne und wird einen Teil der Spiele kostenpflichtig sowohl im Pay-TV als auch über digitale Plattformen streamen.

Der Umfrage zufolge, die das Marktforschungsinstitut Forsa durchgeführt hat, wäre Biathlon noch am reizvollsten, um extra Geld dafür auszugeben (15 Prozent). Es folgen Skispringen (11 Prozent) und Eishockey (10 Prozent). Alle anderen Sportarten erreichen keinen zweistelligen Prozentwert: Dazu gehören Alpin-Ski (9 Prozent), die Nordische Kombination und Eiskunstlauf (jeweils 7 Prozent), Snowboard (6 Prozent), Eisschnelllauf und Rennrodeln (jeweils 5 Prozent), Skilanglauf (4 Prozent) und Curling (1 Prozent).

Bei den 30- bis 44-Jährigen ist die Zahlungsbereitschaft für Biathlon mit 21 Prozent am höchsten, gefolgt von Alpin-Ski (15 Prozent), Skispringen (13 Prozent) und Snowboard (11 Prozent). Einen deutlichen Unterschied in Hinblick auf die Geschlechter gibt es bei Eiskunstlauf: Während 12 Prozent der Frauen bereit wären, dafür im Pay-TV oder auf Streaming-Plattformen zu bezahlen, fällt die Bereitschaft bei Männern mit 3 Prozent deutlich geringer aus.

Grundsätzlich haben drei Viertel der Deutschen also kein Interesse, für ein solches Angebot extra zu bezahlen. Die Zahl derer, die zumindest in eine Sportart investieren würden, beläuft sich auf 7 Prozent. 6 Prozent würden es für 2 Sportarten in Betracht ziehen, 3 Prozent für drei und 9 Prozent für mehr als drei Sportarten. Erwartungsgemäß sinkt die Zahlungsbereitschaft zudem mit dem Alter.

Die Forsa-Umfrage wurde im Januar 2018 online erhoben und basiert auf 501 Befragten ab 14 Jahre. Die Ergebnisse veröffentlicht HORIZONT im Report Sportbusiness I, Ausgabe 6/2018.

Quelle: Horizont (ots)

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