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Bestsellerautor Schätzing: Auch Maschinen können kreativ sein

Archivmeldung vom 24.04.2018

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 24.04.2018 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Andre Ott
Frank Schätzing, 2015
Frank Schätzing, 2015

Foto: © Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons)
Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Bestsellerautor Frank Schätzing glaubt, dass auch Maschinen kreativ sein können. Schließlich habe auch "noch nie ein Mensch etwas geschaffen, was nicht in irgendeiner Weise auf der Kreativität anderer Menschen basierte. Klar haben Leute wie Van Gogh den Impressionismus erschaffen, etwas radikal Neues, aber selbst der Impressionismus basierte auf vorhandenen Eindrücken." Dies sagte der Bestsellerautor (60), dessen neuer Roman "Die Tyrannei des Schmetterlings" sich mit Künstlicher Intelligenz beschäftigt, der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung".

Auf die Frage, ob ein Computer eines Tages womöglich seine Romane schreiben könnte, sagte Schätzing: "Irgendwann wird eine Maschine einen Roman schreiben - dann aber nicht exakt meinen. Vielleicht einen besseren. Aber es wäre nicht meiner!" Der besondere Wert eines Menschen sei dessen Einzigartigkeit, so Schätzing weiter: "Niemand ist austauschbar. Unsere Persönlichkeit ist unser Wert. Steht das im Vordergrund, steht einer Koexistenz mit Maschinen wenig im Wege. Dann kann uns KI auf kaum vorstellbare Weise voranbringen. Wir könnten zu den Sternen fliegen."

Quelle: Westdeutsche Allgemeine Zeitung (ots)

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