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Universal verdient mehr mit Streaming als mit Tonträgern

Archivmeldung vom 03.04.2017

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 03.04.2017 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Bild: Andreas Hermsdorf / pixelio.de
Bild: Andreas Hermsdorf / pixelio.de

Frank Briegmann, Zentraleuropa-Chef des weltgrößten Musikkonzerns Universal, blickt "sehr optimistisch" ins laufende Jahr. "Mittlerweile wachsen die Märkte wieder – in Deutschland zum vierten Mal in Folge, und auch international geht es nach oben", sagte Briegmann dem "Handelsblatt". Dabei zeigt sich der Musikmanager "absolut überzeugt, dass Streaming zum dominierenden Format wird. Allein in Deutschland, wo wir noch immer sehr viele CDs verkaufen, wuchsen die Streaming-Umsätze im vergangenen Jahr erneut um mehr als 70 Prozent."

Briegmann weiter: "Weltweit verdienen Universal Music und seine Künstler mittlerweile mehr durchs Streaming als durch den Verkauf von Tonträgern." Optimistisch stimmt den Manager nicht nur der Boom deutscher Musik in den Charts: "Im vergangenen Jahr machten hiesige Künstler sagenhafte 70 Prozent der Album-Charts aus." Da drehe sich eine "Positivspirale immer weiter". Mit dem britischen Produzenten Simon Fuller und Abba arbeite Universal daran, "auf der ganz großen Bühne ein völlig neues, virtuelles, dreidimensionales Konzert-Erlebnis zu schaffen. Das wird ein Comeback der ganz besonderen Art – wenn auch erst im kommenden Jahr."

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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