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Autor John Lanchester kritisiert die Sprache der Finanzwelt

Archivmeldung vom 10.09.2015

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 10.09.2015 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Dennis Witte
John Lanchester auf der Leipziger Buchmesse 2013
John Lanchester auf der Leipziger Buchmesse 2013

Foto: Amrei-Marie
Lizenz: CC BY-SA 3.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Der britische Schriftsteller John Lanchester, bekannt durch den Roman "Kapital", hält es für gefährlich, sich nicht für Ökonomie und deren Mechanismen zu interessieren und kritisiert zudem die Sprache der Finanzwelt. So habe man die Erfahrung gemacht, "dass wir diese Dinge nicht den Experten überlassen dürfen, weil die nur auf ihren eigenen Vorteil aus sind", sagte er dem "Zeit Magazin".

"Unsere Neigung, die ökonomische Debatte den Experten zu überlassen, ist gefährlich für unsere Demokratien. Für die Insider ist es fast eine religiöse Überzeugung, dass der Markt alle seine Probleme selber regelt. Das ist einfach nicht wahr."

Für das größte Hindernis bei dem Versuch, ökonomische Zusammenhänge zu verstehen, hält Lanchester den sehr speziellen Jargon der Finanzwelt. "Das entscheidende Hindernis ist die Sprache, die nichts mit der Alltagssprache zu tun hat. Man muss sie entschlüsseln." Er habe dafür im Selbststudium acht Jahre gebraucht. Der 53-Jährige hat seitdem auch Sachbücher und Essays über die Finanzkrise veröffentlicht.

Quelle: dts Nachrichtenagentur

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