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FDP liefert die meisten Steilvorlagen für Gernot Hassknecht

Archivmeldung vom 19.09.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 19.09.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Die heute-show ist eine deutsche, im Stil einer Nachrichtensendung gestaltete Comedy- bzw. Satiresendung im ZDF. Der Name der Sendung wurde in Anlehnung an die Nachrichtenformate heute beziehungsweise heute-journal gewählt. Moderator ist Oliver Welke.
Die heute-show ist eine deutsche, im Stil einer Nachrichtensendung gestaltete Comedy- bzw. Satiresendung im ZDF. Der Name der Sendung wurde in Anlehnung an die Nachrichtenformate heute beziehungsweise heute-journal gewählt. Moderator ist Oliver Welke.

Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

FDP-Politiker liefern Gernot Hassknecht, dem cholerischen Kommentator der "heute-show", die meisten Steilvorlagen. "Dafür kommt als Allererstes Rainer Brüderle infrage", sagte der Schauspieler Hans-Joachim Heist, der Hassknecht verkörpert, der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Er wisse, dass der FDP-Politiker die Sendung auch sehe. "Er war ja auch mal Gast in der Sendung, was sich nicht viele Politiker trauen." Dass es schon Beschwerden von Parlamentariern gegeben habe, schließt der 64-Jährige nicht aus: "Kann sein, aber davon bekommen wir eigentlich gar nichts mit. Ich glaube, das ZDF hält uns da schon den Rücken frei."

In der Öffentlichkeit erntet Heist überwiegend Lob für seine wütenden Brandreden. "Überall erkennen mich die Leute, ob im Supermarkt oder im Restaurant. Die meisten Reaktionen sind anerkennend und zustimmend", sagte der Schauspieler. "Die Figur ist ja deswegen so beliebt, weil sie die Dinge so ausspricht, wie es die Masse gern machen würde: lautstark, parteiübergreifend und auf den Punkt gebracht."

Den diesjährigen Wahlkampf findet der "heute-show"-Komiker fad. "Er gewann in den letzten Tagen ein bisschen an Fahrt, aber ansonsten war der Wahlkampf doch ziemlich langweilig." Die Politiker taktierten und verhielten sich sehr vorsichtig. "Der Einzige, der sich traut, etwas zu sagen, ist Gregor Gysi", sagte der 64-Jährige. "Sonst sind sie alle weichgespült und ziemlich ähnlich. Besonders natürlich auch "Teflon"-Merkel, die überhaupt keine Angriffsfläche bietet."

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung (ots)

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