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Lisa Wagner: Wurde als Kind vom Fernsehen ferngehalten

Archivmeldung vom 15.01.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 15.01.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Lisa Wagner (2017), Archivbild
Lisa Wagner (2017), Archivbild

Foto: Ralf Roletschek
Lizenz: GFDL 1.2
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Schauspielerin Lisa Wagner (41) ist als Kind weitgehend vom Fernsehen ferngehalten worden. "Meine Eltern, speziell meine Mutter, fanden es besser, wenn wir selber spielten", sagte sie im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ).

Aus heutiger Sicht finde sie das richtig: "Ich denke, dass es eine sehr gute Idee meiner Eltern war." Für die Fantasie sei es nicht so gut, wenn alles schon fertig serviert werde: "Wenn man Kinder länger vor die Glotze setzt, haben die am Ende gar keine Lust mehr, selbst zu spielen. Das ist der Weg des geringsten Widerstands: Man lässt sich bedienen und muss sich selbst nichts mehr ausdenken. Ich glaube nicht, dass das für irgendjemanden förderlich ist."

Nur in zwei Fällen hätten ihre Eltern Ausnahmen vom Fernsehverbot gemacht, berichtete Wagner weiter: "Die Sendung mit der Maus" und die "Sesamstraße" durfte sie sich anschauen. Der "Sendung mit der Maus" halte sie bis heute die Treue: "Ich gucke zwar nicht mehr regelmäßig, aber wenn ich sie sehe, bleibe ich sofort hängen." Im März feiert das Format 50. Geburtstag.

Ansonsten ist die Fernsehabstinenz ihrer Kindheit für Lisa Wagner noch immer prägend: "Wenn ich zu viel gucke, werde ich träge, das hemmt mich eher. Es sei denn, ich drehe irgendwo und bin im Hotel untergebracht. Da schalte ich dann den Fernseher ein und konsumiere - komme, was wolle. Ich ärgere mich dann auch und genieße diesen Ärger. Es macht ja Spaß, sich zu ärgern, weil man alles besser weiß - wie die meisten, die Fußball gucken."

In der Corona-Krise vermisse sie vor allem das Reisen, sagte die Schauspielerin weiter: "Ich empfinde mich sehr stark als Europäerin und verspüre nicht diese Art von Reisefieber, dass ich einmal im Jahr nach Asien oder sonst eine Fernreise machen muss. Und wenn ich mir ansehe, was wir in Europa an Architektur haben, will ich in keiner Sekunde Amerikanerin sein. Aber wenn ich daran denke, jetzt in einem schönen kleinen Café in Rom zu sitzen und einen Cappuccino zu zwitschern, dann wird mir ganz anders. Das vermisse ich tatsächlich." Das grenzfreie Reisen in Europa empfinde sie als "wahnsinnigen Luxus". "Deshalb bin ich leidenschaftliche Europäerin."

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung (ots)

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