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James Blunt: Coronavirus entfernt Menschen voneinander

Archivmeldung vom 11.03.2020

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 11.03.2020 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
James Blunt
James Blunt

Foto: FlickreviewR 2
Lizenz: CC BY 2.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Dem britischen Popsänger James Blunt bereiten die aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen Sorgen. "Wenn man sich die Nachrichten anschaut, herrscht überall Angst und Panik", sagte Blunt dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland".

Nach religiösen Konflikten und dem Brexit sei es jetzt mit dem grassierenden Coronavirus eine Krankheit, die die Menschen voneinander entferne. "Das ist der Grund, warum ich Musik so liebe, sie bringt fremde Menschen zusammen. Es verbindet sie auf einer menschlichen, emotionalen Ebene", sagte Blunt.

Zu Deutschland, wo er als Kind zwei Jahre lebte und gerade auf Tour ist, habe er eine enge Verbindung, sagte Blunt dem RND: "Es fühlt sich immer wieder an, als würde ich nach Hause kommen. Ich kenne die ganzen Städte, in denen ich auftrete, und habe hier viele Freunde." Das Video zu seinem neuen Song "Cold" habe eine besondere Bedeutung für ihn, sagte Blunt. Vor 15 Jahren war er im Video zu seinem ersten Hit "You`re Beautiful" von einer Klippe ins Meer gesprungen, in "Cold" sieht man den Sänger wieder aus den Fluten auftauchen. "Das Witzige ist, dass ich die Klamotten aus dem Video wie den Mantel und die Hose immer noch in meinem Schrank habe und sie mir immer noch passen."

Quelle: dts Nachrichtenagentur


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