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Dschungelkönig Menderes Bagci: "Meine Songs passen nicht zum Freibier-Publikum"

Archivmeldung vom 03.08.2016

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 03.08.2016 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch André Ott
Menderes Bağcı (2013)
Menderes Bağcı (2013)

Foto: FlickreviewR
Lizenz: CC-BY-2.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Nach seinem Spontanauftritt in der Großraum-Diskothek "Megapark" auf Mallorca muss Sänger und Dschungelkönig Menderes Bagci zahlreiche Vorwürfe über sich ergehen lassen - der Booker und das Publikum waren enttäuscht von seiner Performance.

Exklusiv in der aktuelle Closer stellt der 31-Jährige jetzt seine Sicht der Dinge dar. Normalerweise tritt der Entertainer in der "MegArena", einer stilvolleren, kleineren Diskothek am Ballermann 5 auf. Weil er von einem TV-Team begleitet wurde, das einige Bühnenszenen filmen wollte, kam es jedoch zu einem Spontanauftritt im "Megapark".

Dieser verlief allerdings anders, als Menderes Bagci es sich vorgestellt hatte: "Dass ich statt der gewohnten 20 Minuten plötzlich 40 performen sollte, erfuhr ich erst Sekunden vor dem Auftritt. Dafür reicht mein Repertoire gar nicht aus." Der Dschungelkönig musste sich also eine Alternative überlegen - er gab seinen Hit "Music Is My Life" zweimal zum Besten und nahm alte Titel, die er schon lange nicht mehr präsentiert hatte, mit in sein Programm auf. Ein Vorwurf sei also nicht angebracht, findet Menderes Bagci.

Der Booker vor Ort beklagte sich außerdem über die fehlende Begrüßung der Fans: Weder habe er die Fans richtig begrüßt noch versucht, die Stimmung zu drehen. "Die Begrüßung wollte ich nach dem ersten Song machen. Doch dann war es schon schwierig. Das Publikum ist deutsche Hits gewohnt. Das können meine Kollegen Willi Herren oder Mickie Krause hervorragend verkaufen. Aber meine Songs passen nicht zum Freibier-Publikum.

Das sind Pop-Songs, die ich dann lieber in Clubs wie der "MegArena" singe. Das klappt seit zwei Jahren einwandfrei. Im Großraum ist der Sound einfach miserabel, die Musik ist viel zu leise", rechtfertigt sich Menderes Bagci. Der Entertainer ist traurig über die Vorwürfe und im "Megapark" wird man ihn wohl nicht mehr sehen: "Ich bin auch nur ein Mensch. Klar war ich angespannt, als es mir nicht gelang, solch ein zahlreiches Partyvolk in meinen Bann zu ziehen. Ich wusste, dass es schwer wird. Das letzte Drittel meines Auftritts habe ich die Sekunden gezählt. Dort will ich nie mehr auftreten."

Nach der jüngsten Kritik stellt sich nun die Frage, ob Menderes Bagci sich zu viel zumutet - Autogrammstunden, Mallorca-Auftritte, die Tanzshow "Dance, Dance, Dance". Sein Manager und bester Freund Engin Cömert ist immer dabei: "Es stimmt, dass Menderes aktuell sehr viel macht. Aber zum einen gibt es halt eine enorm hohe Fan-Anfrage seit dem Dschungel.

Dem möchte Menderes nachkommen. Zum anderen achten wir aber auch gemeinsam sehr penibel darauf, dass Menderes sich nicht übernimmt. Wenn er irgendwann zusammenbricht, hat keiner was davon." In Zukunft will Menderes Bagci sich jedenfalls ganz genau anschauen, welche Engagements er annimmt.

Quelle: Bauer Media Group, Closer (ots)

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