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Smart-TV ändert Fernsehgewohnheiten

Archivmeldung vom 31.08.2012

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 31.08.2012 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Bild: Gerd Altmann/Shape:photoshopgraphics.com / pixelio.de
Bild: Gerd Altmann/Shape:photoshopgraphics.com / pixelio.de

Smart-TV verändert die Fernsehgewohnheiten: Wer ein internetfähiges Fernsehgerät besitzt, surft mit dem Gerät in der Regel auch im Internet, schaut Videoclips oder spielt online. Kostenpflichtige Angebote, beispielsweise Online-Videoservices, nutzen mehr als 55 Prozent der Smart-TV-Besitzer in Deutschland mindestens einmal pro Monat, wie aus einer Umfrage der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC hervor geht. Zu den attraktivsten Angeboten zählen allerdings die kostenfreien Mediatheken der Fernsehsender: Fast 70 Prozent der Smart-TV-Besitzer rufen regelmäßig Sendungen über das Internet ab.

"Mit zunehmender Marktdurchdringung der Smart-TVs hält die oft beschworene Medienkonvergenz nunmehr Einzug in die Wohnzimmer. Der Fernseher wird zum Darstellungsbildschirm unterschiedlicher Online-Medien. Fernsehzuschauer stellen ihr Programm aktiv selbst zusammen. Für die Geschäftsmodelle der Fernsehsender und übrigen Inhalteanbieter ist diese Entwicklung von nicht zu unterschätzender Bedeutung", kommentiert Werner Ballhaus, Leiter des Bereichs Technologie, Medien und Telekommunikation bei PwC.

Im laufenden Jahr werden nach Einschätzung der PwC-Experten bis zu fünf Millionen Smart-TVs in Deutschland verkauft. Damit verfügt voraussichtlich gut jeder fünfte Haushalt zum Jahresende 2012 über einen internetfähigen Fernseher. Von den 1.001 befragten Online-Nutzern hat bereits gut jeder Vierte ein Smart-TV, weitere 17 Prozent ziehen den Kauf eines Geräts in Erwägung.

Hohe Zahlungsbereitschaft der Nutzer

Bemerkenswert ist die vergleichsweise hohe Zahlungsbereitschaft der Smart-TV-Besitzer für kostenpflichtige Services. Annähernd 40 Prozent der Befragten geben bis zu zehn Euro monatlich für zusätzliche Programminhalte oder Online-Videos aus. Jeder neunte Befragte zahlt bis zu 20 Euro im Monat für über Smart-TV abgerufene Inhalte, gut sechs Prozent zahlen sogar noch mehr. Knapp 45 Prozent der Befragten nutzen derzeit keine kostenpflichtigen Services. Allerdings schließen nur 30 Prozent eine Zuzahlung kategorisch aus, während rund 15 Prozent angeben, bislang noch keine für sie attraktiven Bezahlinhalte gefunden zu haben.

Unabhängig von eventuell anfallenden Zusatzkosten nutzen die weitaus meisten Befragten (rund 80 Prozent) das Smart-TV als Internet-Terminal, ebenso viele sehen sich regelmäßig Videoclips an. Gar keinen Gebrauch von den neuen Möglichkeiten macht etwa ein Fünftel der Befragten - für diese ist auch ein Smart-TV bloß ein Fernsehgerät.

Quelle: PwC PriceWaterhouseCoopers (ots)

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