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Nahost-Experte und "Tagesschau"-Sprecher Constantin Schreiber kritisiert Berlins Innensenator Andreas Geisel (SPD) scharf

Archivmeldung vom 20.05.2021

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 20.05.2021 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Sanjo Babić
Constantin Schreiber (2016), Archivbild
Constantin Schreiber (2016), Archivbild

Bild: Krd - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=48087207

Der Journalist und Nahost-Experte Constantin Schreiber hat Äußerungen des Berliner Innensenators Andreas Geisel (SPD) zur pro-palästinensischen Protesten scharf kritisiert. Geisel hatte die Demonstranten nach den Ausschreitungen mit verletzten Polizisten in Berlin als "arabischstämmig, nicht politisch organisiert und eher erlebnisorientiert" bezeichnet.

"Das hat mit der Wirklichkeit nichts mehr zu tun. Das sind keine sprachlichen Verrenkungen mehr, das sind groteske satirische Fehlbeschreibungen. Ich frage mich, wen man da für dumm verkaufen will?", sagte Schreiber dazu im Podcast "Die Wochentester" von "Kölner Stadt-Anzeiger" und "RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND)". Seine These: "Man hat große Angst, etwas zu sagen, was möglicherweise einen Shitstorm auslöst und vielleicht eine unangenehme Rassismus- oder Islamophobie-Debatte."

Der "Tagesschau"-Sprecher fordert im Gespräch mit den Moderatoren Wolfgang Bosbach und Christian Rach zudem, arabische Medien zu blockieren, die antisemitische Hetze bei muslimischen Communities in Deutschland verbreiten. "Warum muss man die schlimmen arabischen Seiten in Deutschland lesen können? Die Technologie, um das zu unterbinden, gibt es ja. Das ist für mich auch kein Eingriff in die Meinungsfreiheit. Wenn da 'Tod allen Juden' steht, ist das für mich keine Meinung." Schreiber: "Sie können sich in Köln, Hamburg oder Berlin den ganzen Tag 'Al-Manar-TV' anschauen. Das ist der Hisbollah-Propaganda-Sender, wo den ganzen Tag Antisemitismus übelster Form verbreitet wird." Man müsse dringend thematisieren, wie diesen Medien Einhalt geboten werden könne. "Würde das auf Deutsch stattfinden, wäre das ein Fall für den Staatsschutz. Die mediale Nabelschnur in die Heimat muss in irgendeiner Weise durchtrennt werden. Solange dort ein Nachfluss stattfindet von Indoktrination, von Propaganda oder von Falschinformation, macht es keinen Unterschied, ob Sie in Damaskus oder Kairo sitzen oder in Berlin."

Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger (ots)


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