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Deal zwischen Spotify und RMS sorgt für Wirbel in der Webradio-Vermarktung

Archivmeldung vom 01.11.2013

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung am 01.11.2013 wiedergibt. Eventuelle in der Zwischenzeit veränderte Sachverhalte bleiben daher unberücksichtigt.

Freigeschaltet durch Thorsten Schmitt
Spotify-Hauptquartier in Stockholm
Spotify-Hauptquartier in Stockholm

Foto: Ainali
Lizenz: CC-BY-SA-2.0
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Spotify - der Name genügt, um den Betreibern von UKW- und Webradio-Stationen einen Schreck einzujagen. In seiner aktuellen Ausgabe analysiert der Mediendienst kressreport die Verschiebungen, die sich aus der Mandatsübernahme des Musikstreaming-Dienstes durch Radio Marketing Service (RMS) für die Webradio-Vermarktung ergeben. Seit Oktober verkauft der Audiovermarkter für Spotify Audio-Ads und Bannerwerbung.

UKW-Stationen und Webradio-Betreibern ist Spotify mit seinen mehr als 24 Mio. aktiven Nutzern in 28 Ländern ein Dorn im Auge. Sie fürchten nicht nur um die Reichweiten ihrer Sender in der analogen und digitalen Welt, sondern auch um ihre Einnahmen. Denn Spotify hat es mit seinen teilweise werbefinanzierten Angeboten ebenfalls auf die Marketingetats der Unternehmen abgesehen. Umso erstaunlicher ist die Kooperation mit RMS. In dem Vermarktungsverbund sind 21 private UKW-Sender genossenschaftlich organisiert. RMS-Geschäftsführer Florian Ruckert verteidigt den Deal gegenüber kress: "Schlussendlich hat das Argument überzeugt, dass RMS und der gesamte Audio-Werbemarkt davon profitieren können, wenn wir die Entwicklung gestalten. Sie zu blockieren hat auch schon in anderen Gattungen nicht funktioniert."

Auch andere Radiomanager wollen nun mit Spotify bei der Digitalvermarktung gemeinsame Sache machen. Und das, obwohl die Erlöse auf diesem Geschäftsfeld noch längst nicht sprudeln. Was sich RMS und Spotify von der Zusammenarbeit erhoffen und was der Erzrivale AS&S Radio dagegensetzen will, lesen Abonnenten exklusiv im aktuellen kressreport, der am 31. Oktober erschienen ist.

Quelle: kress.de (ots)

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